Gentechnisch veränderter Mais: Resistent gegen Schmetterlingsraupen

Gentechnik in Lebensmitteln Test

Mais ist die älteste Kulturpflanze der Welt. Stärke, Zucker und Glukosesirup werden aus Mais gewonnen.

Auch heute noch wird weltweit mehr Mais angebaut als Weizen oder Reis. Bei keiner anderen Pflanzenart gibt es schon so viele gentechnisch veränderte Sorten. In der Europäischen Union zugelassen sind Bt 11, Bt 176, T 25 und MON 810. Am bekanntesten ist der Bt-176-Mais, der in der EU vorwiegend auf spanischen Feldern angepflanzt wird und gegen die Schmetterlingsraupe des Maiszünslers resistent ist.

Hier ist Mais drin: Mais wird als Maisstärke, Maismehl oder Maisgrieß verkauft. In Europa dient Mais vor allem der Stärkeproduktion. Stärke ist ein Grundstoff von Pudding, Suppen, Soßen und Backwaren, steckt als Füllstoff in Backpulver, dient als Träger für Aromen und als Bindemittel. Aus Maismehl werden traditionell Tortilla-Chips, Tacos oder Polenta hergestellt. Als Glukose oder Glukosesirup süßt Mais Getränke, Konfitüren, Süßwaren und vieles andere mehr.

Versteckter Mais: Überall, wo Stärke draufsteht, kann auch Maisstärke drin sein. Aus Mais lassen sich verschiedene Zucker (zum Beispiel Trauben- oder Malzzucker, Fructose, Saccharose, Glukosesirup), Zuckeraustauschstoffe (zum Beispiel Sorbit, Xylit) und Säuren (zum Beispiel Ascorbin-, Zitronensäure) herstellen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 2515 Nutzer finden das hilfreich.