Gentechnik im Essen Kann man ihr noch entgehen?

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Gentechnik im Essen - Kann man ihr noch entgehen?

Die Maissorte 1507 ist derzeit in aller Munde. Nur im Magen will sie kaum ein Verbraucher haben: Denn der Mais 1507 ist gentech­nisch verändert und rund 80 Prozent der Deutschen lehnen Gentechnik in Lebens­mitteln ab. Trotzdem steht der Genmais kurz vor der EU-weiten Zulassung.

test erklärt, in welchen Produkten Gentechnik stecken kann, und ob diese die menschliche Gesundheit gefährdet. Außerdem gibt die Stiftung Warentest Tipps, wie Genuss trotz Gentechnik möglich ist – denn mit bewusstem Einkaufen können Kunden dafür sorgen, dass auf ihren Tellern möglichst wenig davon landet.

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larara am 01.06.2017 um 23:23 Uhr
Weiter mit H.E.47's Kommentar:

Dein link klappt nicht, und ich konnte auf schnelle keine Nummern zu den Pestiziden auf dem Brasilianischen Mais finden.
Allerdings hatte ich zum GM Soy mehr Glück:
Brasilianische Bauern sparen an Pestizidkosten $ 38.51 / hectare. Und dass, nach der Einbeziehung der kosten vom Wechsel. Bauern wollen das. Sie würden es sonst nicht anbauen.
Quelle: goo.gl/RAdTcX (pdf)
Eine Studie von einem Brasilianischen Beratungsunternehmen fand auch, dass die GM pflanzen 12 Milliarden Liter Wasser und 105 Millionen Liter diesel gespart hat, was einen CO2 Ausstoß Verringerung von 270.4 Tausend Tonnen darstellt.
Quelle: goo.gl/2TzHwU (pdf)
GMOs sind nicht der Feind. Sie sind sogar unbedingt und dringend nötig um die Welt nachhaltig, gesund und sicher zu ernähren. Je früher das Deutsche Volk endlich die Augen aufmacht, je besser. Der Wissenschaftliche Konsens zu der Sicherheit von GMOs ist genau so hoch wie der Konsens dass der Klimawandel existiert.

larara am 01.06.2017 um 22:34 Uhr
Bitte mehr Licht im Dunklen!

Espey, dein Kommentar ist ein teelicht in der Dunkelheit Deutschlands. DANKE.
Und bitte, Stiftung Warentest, seid treu zu eurer Mission, an die Wahrheit der Dinge zu gelangen. Der anti-GMO Wahn muss enden, denn er ist genau so unwissenschaftlich wie der anti-impf Wahn und der Klimawechsel-ist-nich-real Wahn. Ich bitte euch. Ich fleh euch an. Wir brauchen Licht, wir brauchen eine Instanz die es allen gut erklären kann. Dass seid doch Ihr!
Lieber H.E.47, sie wurden leider nicht gut informiert. Brasiliens Genmais geht es bestens. ~90% vom Mais and Soy- ernte dort ist GM. Vor 2003, als GM noch nicht erlaubt war, wurde es von Argentinien und Paraguay herein geschmuggelt- die Bauern wollen es! Eine Staatseigene Firma hat sogar eine eigene GM-soy Sorte entworfen. Staats-eigen <-- also nicht eine große internationale Firma denen es nur um profit geht, sondern eine Landeseigne Firma die angeschlossen mit dem Brasilianischen Ministerium für Landwirtschaft ist: Die also selbst Brasilianer sind.

Espey am 25.01.2017 um 15:14 Uhr
Kritik an Gentechnik ist ohne Substanz

Es gibt keinen Zweifel, dass es sich für die Bauern lohnt Genmais anzupflanzen. Sonst würden sie es weltweit nicht zunehmend machen und den Ertrag damit steigern.
Ich habe mich auch intensiv mit allen Untersuchungen zur angeblichen Schädlichkeit von genveränderten Produkten befasst. Ich kenne keine Untersuchung, die eine Schädlichkeit für Konsumenten nachweist.
Das Problem ist aus meiner Sicht ein Lifestylethema. Das Waldsterben ist nicht eingetreten und auch das Ozonloch ist still verschwundenk, die Klimakatastrophe pausiert..... Hoffentlich verschwindet bald auch dieses merkwürdige Hobbythema von Menschen, die auf der Suche nach einer positiven Identität /Religion sind.
Ich akzeptiere natürlich, dass die Stiftung Warentest einfach auf die Wünsche der Verbraucher eingeht, auch wenn diese irregeführt sind. Wir sollten unsere Rationalität in Deutschland schnell zurückgewinnen, sonst wird es eng für uns.

H.E.47 am 28.02.2014 um 13:33 Uhr
Genmais -> Resistenz -> mehr Pestizide!

In Brasilien wird Genmais 1507 schon länger angepflanzt. Doch statt mehr Ertrag und weniger Pestizideinsatz wurden die Schädlinge resistent. Jetzt werden noch mehr Pestizide bei weniger Ertrag benötigt.
Einziger Gewinner sind die Unternehmen, die doppelt verdienen. Erst mit Saatgut, dann mit Spritzmitteln.
http://br.de/s/13IA4d8