Fleisch, Milch und Eier stammen heute über­wiegend von Tieren, die mit Gensoja gefüttert wurden. Da tierische Produkte – anders als pflanzliche Lebens­mittel – keinen Hinweis auf Gentechnik tragen müssen, bleiben Verbraucher ahnungs­los. Darauf weist der World Wide Fund for Nature, WWF, in einer Studie hin. Bereits über 80 Prozent des zu uns importierten Soja­schrots stammten von Genpflanzen. Die meisten Deutschen lehnen Gentechnik im Essen ab. Sie wünschen sich mehr Trans­parenz in Bezug auf die Produktion von Fleisch, Milch, Eiern und Co. Grund­sätzlich muss jedoch niemand Angst um seine Gesundheit haben – auch nicht, wenn er etwa Milch einer Kuh trinkt, die ihr Leben lang Genfutter erhalten hat. In der Milch lassen sich keine Spuren des genver­änderten Futters nach­weisen. Bedenk­lich: In Südamerika werden für den Sojaanbau Wälder gerodet; die dort wachsenden genver­änderten Pflanzen sind aber lange nicht so widerstands­fähig wie gedacht.

Dieser Artikel ist hilfreich. 35 Nutzer finden das hilfreich.