Gemüsegrün Wie die Hasen futtern – aber nicht zu viel

06.05.2019
Gemüsegrün - Wie die Hasen futtern – aber nicht zu viel
Grün, aber auch gut? Gemüseblätter vorsichts­halber nur in Maßen mitessen. © Getty Images, Mauritius Images, Shutterstock (M)

Kohlrabiblätter im Pesto, Möhrengrün im Smoothie, Radieschenblätter in der Suppe – Gemüseteile, die oft auf dem Kompost landen, können auch Speisen verfeinern. Zum Wegwerfen zu schade, so die Idee. Doch Vorsicht.

Bedenk­liche Stoffe könnten enthalten sein

Rezept-Internet­seiten und Trend-Kochbücher preisen den würzigen Geschmack und Nähr­stoff­gehalt des Gemüsegrüns. Aber: Experten des Bundes­instituts für Risiko­bewertung und des Max-Rubner-Instituts raten zu Vorsicht. Es sei bisher wenig untersucht, wie sich der Verzehr der Blätter gesundheitlich auswirkt. Sie könnten bedenk­liche Stoffe enthalten, die die Pflanzen von Natur aus bilden. Auch eine Belastung mit Pestizid­rückständen sei nicht auszuschließen.

Tipp: Bioware oder unbe­handeltes Gemüse aus Eigen­anbau enthält weniger Pestizide als konventionell angebautes Gemüse. Achtung: Rhabarberblätter sind nicht essbar.

06.05.2019
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