Geld­werter Vorteil Meldung

Stellt Ihnen Ihr Chef für die Arbeit ein Fahr­rad zur Verfügung, das Sie auch privat nutzen dürfen? Dann müssen Sie rück­wirkend ab 2012 Steuern dafür zahlen. Die Finanzbehörden müssen die sogenannte Ein-Prozent-Regelung, die für die private Nutzung von Dienst­wagen gilt, nun auch für Dienst­fahr­räder anwenden. Das haben die obersten Finanzbehörden der Bundes­länder beschlossen (Bundes­steuerblatt I 2013, 1224). Das Finanz­amt nimmt als Basis der Berechnung die auf volle 100 Euro abge­rundete unver­bindliche Preis­empfehlung des Herstel­lers. Ein Prozent hier­von wird monatlich als geld­werter Vorteil zum Arbeits­lohn addiert. Ein Beispiel: Kostet ein Fahr­rad laut Preis­empfehlung des Herstel­lers 700 Euro, muss der Arbeitnehmer 7 Euro monatlich geld­werten Vorteil versteuern. Die Regeln gelten auch für Elektrofahr­räder, für die keine Kenn­zeichen- und Versicherungs­pflicht gilt.

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