Geld­wäsche Deutsche Bank zu nach­lässig mit Kriminellen

Geld­wäsche - Deutsche Bank zu nach­lässig mit Kriminellen
© Getty Images / Michael Luhrenberg

Die Deutsche Bank tut nicht genug, um Geld­wäsche und Terrorismus­finanzierung zu verhindern. Deshalb hat die Bundes­anstalt für Finanz­dienst­leistungs­aufsicht (Bafin) einen Sonder­beauftragten einge­setzt, der „die Umsetzung der ange­ordneten Maßnahmen zur Prävention von Geld­wäsche und Terrorismus­finanzierung über­wachen“ soll.

Es ist das erste Mal, dass die staatliche Banken­aufsicht auf diese Weise bei einer Bank durch­greift. Ferner hat die Bafin die Deutsche Bank angewiesen, „angemessene interne Sicherungs­maßnahmen zu ergreifen und allgemeine Sorgfalts­pflichten einzuhalten“.

Der Sonder­beauftragte soll von der Wirt­schafts­prüfungs­gesell­schaft KPMG gestellt werden. KPMG ist aber auch der aktuelle Wirt­schafts­prüfer des größten deutschen Geld­hauses.

Geld­wäsche ist in allen Mitglieds­staaten der Europäischen Union (EU) eine Straftat. Das EU-Parlament hatte kürzlich strengere Regeln gegen Geld­wäsche auf den Weg gebracht.

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