Auch zehn Jahre nach der Wende sind die meisten Ostdeutschen nach Erkenntnissen des Leipziger Instituts für Marktforschung noch ohne nennenswertes finanzielles Vermögen. Lediglich 6 Prozent verfügen über mehr Erspartes als 100.000 Mark, jeder Fünfte hat weniger als 55.000 und 25.000 Mark zufrieden geben. Im Durchschnitt, so die sächsischen Marktforscher, liegt das Vermögen pro Haushalt in den neuen Bundesländern lediglich bei einem Drittel des Westniveaus. Nach Einschätzung der Wissenschaftler kann es durchaus noch einige Generationen dauern, ehe sich die Vermögensverhältnisse in Ost und West angeglichen haben werden. Angesichts der wirtschaftlichen Lage und vergleichsweise schlechteren Einkommenssituation seien die Sparmöglichkeiten der Ost-Haushalte weiterhin gering.

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