Geldkarte Meldung

Die Geldkarte floppt. Die Dresdner Bank will keine neuen Karten mehr herausgeben, weil nur 42 000 ihrer insgesamt 1,8 Millionen Kunden sie nutzen. Der Chip, der auf der Maestro-Karte (früher: ec-Karte) sitzt und in der Bank aufgeladen werden kann, ermöglicht bargeldloses Bezahlen von Kleinbeträgen an Automaten. So hat die Deutsche Post Briefmarkenautomaten dafür umgebaut, und auch die Bahn rüstet ihre Geräte für die Geldkarte aus.

„Dennoch gibt es zu wenig Akzeptanzstellen“, klagt Dresdner-Bank-Pressesprecher Karl-Friedrich Brenner. Zudem seien technische Probleme aufgetreten. Mitunter funktionierten Ticketautomaten oder Terminals in Parkhäusern nicht. Auch bei anderen Banken läuft der Chip schlecht: Von 4 Millionen Kunden der Deutschen Bank 24 nutzen ihn gerade 65 000. Dagegen wollen die Sparkassen an der Technologie festhalten: Alle 43 Millionen neuen Sparkassencards, die die Nachfolge der alten ec-Karten antreten, sollen damit ausgerüstet werden.

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