Tipps

  • Grundbedarf. Sichern Sie sich über eine private Rentenversicherung so viel Geld, wie Ihnen fehlt, um Grundbedarf wie Miete, Kleidung, Lebensmittel und anderen laufende Kosten zu bezahlen. Für ein Zusatzeinkommen, das Ihnen Luxus erlaubt, sollten Sie aber renditestärkere Anlagen wählen.
  • Partnerrente. Sind Sie als Paar auf eine Zusatzrente angewiesen, erkundigen Sie sich nach einer Partner- oder Hinterbliebenenrente. Sie sichert beide Partner mit einem Vertrag langfristig ab, bringt aber weniger Rente als zwei Einzelverträge.
  • Angehörige. Wenn Sie Angehörige absichern müssen, sollten Sie ein Bankprodukt bevorzugen. Eine Rentenversicherung sichert nur den ab, der sie kauft. Nach seinem Tod bleibt das Kapital beim Versicherer. Nur wenn Sie eine so genannte Rentengarantie vereinbaren, wird die Rente auch nach ihrem Tod noch an die Erben gezahlt, wenn Sie vor Ablauf der Garantiezeit sterben. Diese Rentengarantie kostet allerdings. Entweder ist ein höherer Beitrag fällig oder sinkt die Rentenzahlung. Die Differenz ist um so höher, je länger die Frist läuft. Noch teurer ist eine Beitragsrückgewähr im Todesfall. Die Versicherung zahlt dann sämtliche Beiträge abzüglich bereits gezahlter Renten zurück. Die Rückzahlung entfällt, wenn bereits mehr Rente gezahlt wurde, als die Versicherung zuvor an Beitrag erhalten hat.
  • Bankauszahlpläne. Die besten Bankauszahlpläne mit zehn und zwölf Jahren Laufzeit bietet der Cosmos Finanzservice. Die Debeka Bausparkasse ist über 20 und 25 Jahre Spitze. Für kurze Laufzeiten sind PSD Bank Berlin-Brandenburg und von Essen Bankgesellschaft attraktiv.
  • Laufzeit. Für lange Laufzeiten gibt es höhere Renditen. Dennoch sollten Sie nicht ihr gesamtes Kapital langfristig festlegen. Sonst können Sie nicht flexibel auf Änderungen Ihrer Lebensumstände reagieren. Bankentnahmepläne sind während der vereinbarten Laufzeit nicht kündbar.
  • Auszahlung. Meist kassieren Anleger monatliche Auszahlungen. Sie können aber auch andere, etwa vierteljährliche Intervalle vereinbaren. Prüfen Sie sorgfältig, wie hoch die Rate sein soll. Sie lässt sich in der Regel später nicht mehr ändern.
  • Barreserve. Ein Teil Ihres Kapitals muss für Notfälle verfügbar bleiben und zum Beispiel auf einem gut verzinsten Tagesgeldkonto bereit liegen.
  • Strategie. Wenn Sie den Grundbedarf gedeckt haben, können Sie zusätzliches Geld getrost in Fonds anlegen. Als Ergänzung passen zum Beispiel Sparbriefe.
  • Fonds. Geeignet sind Aktienfonds Welt oder Europa mit einer guten Finanztest-Bewertung in unserem Fondsdauertest. Wenn Sie eine sehr hohe Summe anlegen, sollten Sie sie auf mehrere Fonds verteilen.
  • Kauf. Fonds können Sie bei Ihrer Hausbank kaufen, doch günstiger sind Fondsvermittler oder Direktbanken. Ausführliche Informationen zum Fondskauf liefert Finanztest 3/2004 oder online komplett und interaktiv.

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