Das gut versorgte Ehepaar

Geldanlage für Senioren Meldung

Die Eheleute Juliane und Gerhard Schneider haben keinerlei Geldsorgen. Sie können es wagen, auf Kursgewinne zu setzen.

Ein eigenes Haus, eine gute Pension, ein bisschen gesetzliche, ein bisschen private Rente – Juliane und Gerhard Schneider (fiktives Beispiel), 65 und 68 Jahre alt, sind finanziell mehr als gut abgesichert. Der Beamte im Ruhestand war früher Jurist im gehobenen Dienst, seine Frau arbeitete mit Unterbrechungen für die Erziehung der drei Kinder stundenweise als Sekretärin.

Das Ehepaar hat vor allem durch die sehr gute Pension von Gerhard Schneider monatlich über 4 500 Euro. Davon ist die private Krankenversicherung zu zahlen. Außerdem ist ein Großteil dieser Einkünfte voll steuerpflichtig. Auch das trägt dazu bei, dass die Schneiders von den 100 000 Euro, die sie anlegen wollen, einiges in Fonds stecken. Steuerlich ist das günstiger als ein Bankinvestment.

Das Paar benötigt das Geld nicht, um regelmäßige Ausgaben zu decken. So könnten die beiden ohne Bedenken voll auf die höheren Renditeerwartungen setzen, die Investmentfonds ihnen bieten.

Eine Mischung aus Sicherheit und Renditechance ist ihnen aber lieber. Sie investieren 50 000 Euro in Sparbriefe und Bundesanleihen. Diese Summe ist gerade so hoch, dass die Zinsen, die sie dadurch erwirtschaften, wegen der Sparerfreibeträge steuerfrei bleiben.

Für die andere Hälfte des Geldes kaufen die Schneiders Anteile an internationalen Aktienfonds.

Läuft alles gut, kann sich ihr Vermögen mittelfristig verdoppeln. Auf jeden Fall können sie an einen großen Teil ihres Geldes jederzeit heran. Und nach ihrem Tod kann für ihre Erben etwas bleiben.

Dieser Artikel ist hilfreich. 3512 Nutzer finden das hilfreich.