Die vorsichtige Witwe

Geldanlage für Senioren Meldung

Wer abgesichert ist, aber das Risiko scheut, ist mit Bankauszahlplänen und Sparbriefen gut bedient.

Wilma Selcher, 63, ist Witwe. Die gerade erst pensionierte Grundschullehrerin war mit einem Kollegen verheiratet, der im vergangenen Jahr mit 66 Jahren starb. Kinder hat das Paar nicht (Fiktives Beispiel).

Mit ihrer eigenen Pension und den Ansprüchen aus der Pension ihres Mannes kommt Wilma Selcher auf 3 300 Euro monatlich – das reicht ihr allemal zum Leben, vor allem, weil sie in einer abgezahlten Eigentumswohnung wohnt.

Aus einer Kapitallebensversicherung hat Wilma Selcher kürzlich 100 000 Euro erhalten. Nun überlegt sie, was sie mit diesem Geld machen soll. Fest steht für sie, dass sie keinerlei Risiko eingehen will. Fondsinvestments kommen deshalb nicht infrage, auch wenn sie steuerlich viel attraktiver sein können.

Für ihren Grundbedarf benötigt die 63-Jährige keine dauerhafte monatliche Leistung. Eine Rentenversicherung ist für sie also kein Thema. Sie möchte in nächster Zeit aber viel herumreisen und vielleicht auch ihre Schwester und deren Tochter und Enkelsohn dazu einladen.

30 000 der 100 000 Euro legt Wilma Selcher in einem Bankentnahmeplan an, der über 10 Jahre läuft. Sie wählt das Angebot des Cosmos Finanzservice, weil ihr hier 4 Prozent Zins und damit eine Auszahlung von gut 300 Euro im Monat sicher sind. Diese feste monatliche Überweisung findet Wilma Selcher bequem.

Die übrigen 70 000 Euro vom Ersparten investiert die ehemalige Lehrerin in Sparbriefe und Bundesanleihen mit unterschiedlichen Laufzeiten. Später will sie neu entscheiden, was sie damit macht.

Dieser Artikel ist hilfreich. 3512 Nutzer finden das hilfreich.