Geld­abheben im Ausland

Reisekasse: Der richtige Mix

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Geld­abheben im Ausland Alle Testergebnisse für Geld abheben am Auto­maten in fremder Währung

Inhalt

Informieren. Erkundigen Sie sich vor Ihrer Reise bei Ihrer Bank, dem Reise­ver­anstalter, in einem Reise­führer oder in Internetforen, welche Zahlungs­mittel im Land üblich sind.

Mischen. Verlassen Sie sich nie auf nur ein Zahlungs­mittel. Sie sind über­all auf der Welt flüssig, wenn Sie etwas Bargeld für die ersten Stunden, Ihre Girocard und eine Kreditkarte dabei haben.

Pauschal­reise. Wenn Sie in Europa eine Pauschal­reise antreten, also Flug oder Zugfahrt, Über­nachtung und Verpflegung im Paket gebucht haben, genügt in der Regel etwas Bargeld und die Girocard Ihrer Haus­bank für kleine Ausgaben.

Indivi­dualreise. Planen Sie Ihre Reise selbst oder geht sie über Europa hinaus, sollten Sie darauf achten, welche Zeichen Ihre Girocard trägt: „Maestro“ steht für die welt­weite Einsatz­möglich­keit, „V-Pay“ funk­tioniert im Wesentlichen nur in Europa. Zusätzlich brauchen Sie eine Kreditkarte.

Sperren. Lassen Sie eine gestohlene Karte sofort sperren. Das geht meist telefo­nisch über 116 116 mit Deutsch­land-Vorwahl. Sie können auch +49 30/40 50 40 50 nutzen.

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

testler86 am 08.08.2022 um 01:57 Uhr
Abhebegebühren in der TÜRKEI

Stand 07/2022 erheben die beiden hier empfohlenen Banken in der Türkei, Yapi Kredi und Ziraat Bank, prozentuale Abhebegebühren an den Geldautomaten.
Die Halkbank (=Volksbank) und die türkische Post (PTT) erheben nachweislich keine Abhebegebühren.
Hoffentlich gibt es bald mal wieder einen aktuellen Test hierzu.
Sonnencreme wird jedes Jahr vor den Sommerferien von der Stiftung Warentest getestet.
Geldautomatengebühren im Ausland könnten gerne auch jährlich getestet / überprüft werden.

testler86 am 08.08.2022 um 01:56 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.

michel298 am 17.08.2020 um 11:15 Uhr
Abzocke bei Raiffeisenbank in Österreich

Da man beim Geldabheben bei einer Raiffeisenbank in Österreich, konkret in Lech am Arlberg, nicht mit 9,90 € Gebühren rechnet, habe ich wohl nicht so genau auf die Bildschirmanzeigen geschaut. Dafür hinterher umso genauer auf den Kontoauszug: "Entgelt GA 4,90€, Entgelt Karte 5,00 €"!
Kann mir nicht vorstellen, dass das mit europäischem Recht vereinbar ist.

kurtlothar am 11.06.2019 um 22:05 Uhr
Ungarn -> Abzocke!!!

Wir haben im vergangenen Monat an zwei öffentlichen Geldautomaten in Budapest (keine Bankfiliale) Geld abheben wollen, aber da der Umrechnungskurs unterirdisch war, haben wir beide Male den Vorgang abgebrochen.
Und was ist passiert? Kein Geld bekommen, aber auf der Kreditkarte trotzdem belastet! Beide Male! Das hat offenbar System in Ungarn. (Anbieter Euronet)
In der Bankfiliale dagegen haben wir kein Problem gehabt.

Profilbild Stiftung_Warentest am 05.06.2019 um 10:06 Uhr
6 Euro-Länder und 23 weitere Länder

@19Rolf54: Unsere Tester waren zum einen in 6 Ländern, die den Euro als Währung eingeführt haben, unterwegs. Das waren Spanien, Italien, etc. . Diese sind in der Tabelle nicht aufgeführt.
Bei den in der Tabelle genannten 23 Ländern handelt es sich um Länder, die innerhalb und außerhalb der EU liegen. sie haben gemeinsam, dass keines als Landeswährung den Euro eingeführt hat. (maa)