Geld für Kinder Meldung

Wer ein Kind möchte, braucht viel Geld. Rund 100 000 Euro kosten die ersten 18 Jahre durchschnittlich. Da entscheidet sich mancher lieber für ein nobles Auto. Immerhin unterstützt der Staat Familien finanziell. Wir geben eine Übersicht der wichtigsten Fördermaßnahmen.

Geburt und Kleinkindalter

Geld für Kinder Meldung

Kindergeld müssen Eltern bei der Familienkasse beantragen.

Kindergeld. Für Kinder unter 18 Jahren gibt es 154 Euro, ab dem vierten Kind 179 Euro monatlich. Das Kindergeld muss bei der Familienkasse der Agentur für Arbeit beantragt werden. Es wird an den gezahlt, bei dem das Kind lebt, also auch an Adoptiv-, Pflege- oder Großeltern. Paare ohne Trauschein können festlegen, wer von ihnen das Geld erhält. Das gilt auch für getrennt Lebende.

Kinderfreibetrag. Alternativ zum Kindergeld gewährt der Staat den Freibetrag. Das Finanzamt macht bei der Steuererklärung automatisch eine Gegenrechnung auf: Was ist für die Eltern besser, das gezahlte Kindergeld oder der Kinderfreibetrag von bis zu 3 648 Euro (Alleinerziehende: 1 824 Euro) zuzüglich Freibetrag für Betreuungs-, Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf von 2 160 Euro (Alleinerziehende: 1 080 Euro) – zusammen also 5 808 (Alleinerziehende: 2 904 Euro)? Im Jahr 2004 waren die Freibeträge ab 57 642 Euro Einkommen für Ehepaare günstiger, bei Alleinstehenden ab 28 821 Euro. Ab diesem Einkommen erhalten sie über die Steuererstattung noch einen Aufschlag auf die bereits gezahlten 154 Euro – beziehungsweise 179 Euro – Kindergeld.

Kinderzuschlag. Diesen 2005 eingeführten Zuschlag erhalten Geringverdiener. Er beträgt maximal 140 Euro monatlich, zusätzlich zum Kindergeld. Es gibt ihn nur, wenn die Eltern nicht Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Sozialgeld bekommen. Er wird maximal drei Jahre gezahlt und höchstens bis zur Volljährigkeit. Die Bezugsdauer kann auch unterbrochen werden. Die Berechnung der Verdienstgrenzen ist sehr kompliziert, auch die jeweilige Miethöhe spielt eine Rolle. Grobe Faustregel: Meist kommt der Zuschuss für Ehepaare mit einem Netto-Monatseinkommen unter 1 300 Euro infrage, für Alleinerziehende unter 900 Euro.

Erziehungsgeld. Eltern, die ihr Kind selbst betreuen, erhalten Erziehungsgeld. Sie können wählen:

  • monatlich 300 Euro für zwei Jahre,
  • monatlich 450 Euro für nur ein Jahr.

Letzteres ist interessant für Mütter, die nach einem Jahr wieder arbeiten wollen und dann über der Einkommensgrenze liegen. Allerdings verschenken sie damit insgesamt 1 800 Euro. Ein späterer Wechsel zwischen beiden Varianten ist nicht möglich. Die Einkommensgrenzen stehen in der Tabelle. Beim Erstantrag ist das Einkommen im Jahr vor der Geburt entscheidend, beim Folgeantrag nach zwölf Monaten das Einkommen im Geburtsjahr. Vom Jahresbrutto werden die Werbungskosten (pauschal 960 Euro oder bei Einzelnachweis in voller Höhe) abgezogen, dazu ein Abschlag von 24 Prozent (Beamte 19 Prozent). Einnahmen aus 400-Euro-Jobs, die nicht versteuert werden müssen, bleiben unberücksichtigt. Die Anträge sind je nach Bundesland bei unterschiedlichen Stellen zu stellen.

Mutterschaftsgeld. Als Ersatz für das ausfallende Gehalt erhalten abhängig Beschäftigte sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt Mutterschaftsgeld, bei Früh- und Mehrlingsgeburten zwölf Wochen nach der Geburt. Es soll dem Nettogehalt entsprechen. Die Krankenkasse zahlt bis zu 13 Euro pro Tag, den Rest der Arbeitgeber. Privat Versicherte erhalten einmalig 210 Euro vom Bundesversicherungsamt plus Arbeitgeberzu­schuss, sodass für sie meist etwas weniger herauskommt. Geringfügig Beschäftigte erhalten kein Mutterschaftsgeld, sondern einmalig 210 Euro vom Amt. Gesetzlich Versicherte stellen den Antrag bei der Krankenkasse, privat Versicherte beim Bundesversicherungsamt, Tel. 02 28/61 90, Friedrich-Ebert-Allee 38, 53113 Bonn.

Haushaltshilfe. Muss die Mutter nach der Geburt in der Klinik bleiben, bezahlt die Krankenkasse eine Haushaltshilfe. Die Versicherten müssen aber 5 bis 10 Euro pro Tag zuzahlen.

Unterhalt. Unterhalt vom Vater können Mütter nur fordern, wenn die Vaterschaft anerkannt oder festgestellt wurde. Der Unterhalt orientiert sich an den Regelsätzen der Düsseldorfer Tabelle, in den neuen Ländern der Berliner Tabelle. Diese Sätze wurden von Richtern entwickelt. Sie sind nicht verbindlich, werden aber in den meisten Fällen angewendet. Die Beträge werden alle zwei Jahre an die Entwicklung der Durchschnittseinkommen angepasst, nächstes Mal am 1. Juli 2005.

Unterhaltsvorschuss. Viele Alleinerziehende haben Anspruch auf Unterhalt, aber der Expartner zahlt nicht, zum Beispiel weil er mittellos ist. In diesen Fällen zahlt das Jugendamt Unterhaltsvorschuss. Das ausgezahlte Geld holt sich das Amt später vom Expartner zurück. Den Vorschuss gibt es maximal sechs Jahre für Kinder unter 12 Jahren.

Entlastungsbetrag. Für Alleinerziehende gibt es einen neuen Entlastungsbetrag von 1 308 Euro in Steuerklasse II. Voraussetzungen: Sie haben Anspruch auf Kindergeld und es lebt kein weiterer Erwachsener im Haushalt – Kinder über 18 Jahre zählen nicht mit, solange es für sie Kindergeld gibt oder sie Wehrdienst leisten. Es spielt keine Rolle, wenn die Kinder auswärts wohnen und nicht mehr mit Hauptwohnsitz daheim gemeldet sind.

Baukindergeld. Immobilienkäufer erhalten zusätzlich zur Eigenheimzulage 800 Euro pro Kind und Förderjahr. Bedingung: Für das Kind muss es Kindergeld geben, und es muss zum Haushalt gehören. Die Zugehörigkeit zum Haushalt braucht aber nur zum Zeitpunkt des Immobilienerwerbs vorzuliegen. Zieht das Kind später aus, wird die Zulage weiter gezahlt. Wohnt es beim Kauf wegen Lehre oder Studium auswärts, zählt es weiter zum Haushalt, solange es an Wochenen­den und in den Ferien heimfährt. Erst wenn Kinder auswärts einen eigenen Hausstand gründen, gehören sie aus Sicht des Finanzamts nicht mehr dazu.

Riester. Unsere Untersuchungen zeigen, dass sich die Riester-Rente gerade für Familien mit Kindern besonders lohnt. Neben der Förderung für die Eltern gibt es pro Kind jährlich 92 Euro für die Jahre 2004 und 2005, 138 Euro in den Jahren 2006 und 2007, ab dem Jahr 2008 sind es dann 185 Euro.

Pflegekrankengeld. Wenn das Kind krank ist, können Berufstätige sich frei nehmen. Bei Kindern unter zwölf Jahren wird das bezahlt, bei älteren nicht. Die Krankenkasse zahlt 70 Prozent des Brutto-, maximal 90 Prozent des Nettogehalts. Pro Kind erhalten Vater und Mutter je zehn freie Tage, bei zwei Kindern also 20 Tage, ab drei Kindern jedoch höchstens 25 Tage. Für Alleinerziehende gilt die doppelte Zahl, also 20, 40 und 50 Tage.

Kur. Das Müttergenesungswerk bietet Kuren von drei Wochen, längstens 28 Tagen. Meist ist ein Eigenanteil von 10 Euro pro Tag fällig. Es gibt auch Mutter-Kind- und Vater-Kind-Kuren. Sie werden vom Arbeitskreis für Familienhilfe vermittelt: Eschbachstraße 6, Postfach 12 49, 79199 Kirchzarten, Tel. 0 76 61/9 32 10.

Urlaub. Familien mit geringem Einkommen können einen Zuschuss für die Ferien bekommen. Das Familienministerium gibt dazu einen Katalog „Familienerholung in Deutschland“ heraus. Der Bund fördert Ferienstätten, die Länder geben Zuschüsse an die Familien. Die Richtlinien unterscheiden sich je nach Bundesland. Details zu den Regelungen sind am einfachsten einsehbar unter www.familienerholung.com.

Kindergarten und Schulzeit

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Für Kindergartenkosten kann der Arbeitgeber einen steuerfreien Zuschuss zahlen.

Kinderbetreuung. Eltern können Betreuungskosten für Kita, Hort, Kinderfrau und Au-pair als außergewöhnliche Belastung absetzen, wenn die Kinder noch nicht 14 Jahre alt sind. Das gilt aber nur für Ko­sten, die über 1 548 Euro pro Kind liegen, bei Alleinerziehenden 774 Euro. Maximal können 1 500 Euro (Alleinerziehende 750 Euro) geltend gemacht werden.

Dieser Vorteil greift für berufstätige Alleinerziehende sowie für Eltern, die beide arbeiten oder in Ausbildung sind. Oft lohnt es zusätzlich, für die Betreuung Verwandte per Minijob einzustellen.

Beispiel: Von 4 083,60 Euro sind die ersten 1 548 Euro nicht absetzbar, die nächsten 1 500 Euro dann voll, die übrigen 1 035,60 Euro wieder nicht.

Kindergarten. Arbeitgeber können auch die Kosten für den Kindergarten mit tragen. Für den Arbeitnehmer bleiben diese Zuschüsse lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei. Welcher Elternteil die Kindergartenkosten getragen hat, spielt ab 2005 keine Rolle mehr. Unerheblich ist auch, ob die Kinder in einen betrieblichen, kommunalen oder anderen Kindergarten gehen. Auch Honorare für Tagesstätten, Krippen, Tages- und Wochenmütter bleiben steuer- und sozialabgabenfrei.

Schulgeld. Zahlen Eltern Schulgeld, können sie 30 Prozent davon als Sonderausgaben absetzen, solange Anspruch auf Kindergeld besteht. Vom Schulgeld abzuziehen sind aber die Kosten für Verpflegung und Unterkunft, falls sie im Schulgeld enthalten sind. Die Steuerersparnis greift nur für staatlich anerkannte Schulen. Fraglich ist noch, ob sie auch für Privatschulen im EU-Ausland gilt. Hier ist ein Verfahren vorm Bundesfinanzhof anhängig (Az. XI R 66/03).

Ausland. Zusätzliche Ausgaben für Auslandsaufenthalte, beispielsweise ein Jahr Schulbesuch und Unterkunft bei einer Gastfamilie im Ausland, können nicht steuerlich geltend gemacht werden.

Schüler-Bafög. Schüler ab Klasse zehn können Mittel aus dem Bundesaus­bil­dungsförderungsge­setz (Bafög) bekommen. Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden, im Gegensatz zum Studenten-Bafög. Meist wird es aber nur bewilligt, wenn der Schüler nicht mehr zu Hause wohnen kann, zum Beispiel weil die Schule zu weit ist oder weil er verheiratet ist oder mit seinem Kind zusammenlebt.

Nachhilfe. Wenn Nachhilfeunterricht erforderlich wurde, weil das Kind infolge eines Umzugs in der Schule nachgelassen hat, erkennt das Finanzamt die Kosten an. Die Höchstbeträge dafür wurden angehoben von bisher 1 395 Euro auf nun 1 409 Euro. Allerdings gilt die höhere Pauschale nur für beruflich bedingte Um­­züge nach dem 1. August 2004.

Ausbildung und Studium

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Privatschulen werden immer beliebter. Doch Schulgeld wird nur zu 30 Prozent steuerlich anerkannt.

Ausbildungsfreibetrag. Für Jugendliche, die mindestens 18 Jahre alt sind und nicht mehr mit den Eltern in einer Wohnung leben, können Eltern zusätzlich 924 Euro pro Jahr absetzen. Hat das Kind eigene Einkünfte und Bezüge, die über 1 848 Euro pro Jahr liegen, wird der Freibetrag um die Summe gekürzt, die 1 848 Euro übersteigt.

Kindergeld. Nach dem 18. Lebensjahr läuft das Kindergeld nur weiter, wenn das Kind eine Ausbildung absolviert. Altersgrenze ist dann das 27. Lebensjahr.

Achtung: Das Kind darf nicht mehr als 7 680 Euro eigene Einkünfte haben. Hinzu kommt die Werbungskostenpauschale, sodass die Grenze de facto bei 8 600 Euro liegt. Zu den Einnahmen zählen auch Zinsen oder Mieten. Wer aus steuerlichen Gründen Ver­mögen überträgt, sollte bedenken, dass ältere Kinder oft in den Ferien eigenes Geld verdienen möchten. Liegen die Einkünfte über der Grenze, geht das Kindergeld fürs ganze Jahr verloren. Damit entfallen auch der Ausbildungsfreibetrag und das Baukindergeld. Das 7 680-Euro-Limit gilt für 2004 und 2005.

Zur Berufsausbildung, in der Kindergeld gezahlt wird, zählt auch der Besuch allgemein bildender Schulen, Fach- und Hochschulen, ebenso ergänzende Maßnahmen wie Praktika oder Promotionsvorbereitungen. Aufpassen sollten Eltern aber, wenn das Praktikum nicht in der Ausbildungs- oder Studienordnung vorgeschrieben oder empfohlen wird. Dann endet für die Familienkasse die Berufsausbildung nach sechs Monaten. Sprachreisen ins Ausland zählen zur Ausbildung, wenn der Besuch von Schule, College oder Uni dazugehört.

Entsteht zwischen zwei Ausbildungsabschnitten eine kurze Unterbrechung, gibt es weiter Kindergeld, wenn die Pause nicht länger als vier Monate dauert. Das kann der Übergang zwischen Schule und Lehre sein, zwischen Studium und Praktikum oder zwischen Abbruch und Neubeginn einer Ausbildung oder vor und nach dem Wehrdienst. Pausen vor oder nach einem sozialen/ökologischen Jahr oder beim Europäischen Freiwilligendienst gelten nur als Übergang, wenn danach eine Ausbildung begonnen oder fortgesetzt wird. Es ist kein Problem, wenn der Jugendliche während der Übergangszeit jobbt – die Wochenarbeitszeit darf nur 30 Stunden nicht überschreiten.

Für Arbeitslose gibt es bis zum 21. Lebensjahr Kindergeld. Diese Frist verlängert sich um den Wehr- oder Zivildienst. Ansonsten kann Kindergeld bis zum 27. Lebensjahr gezahlt werden, wenn das Kind in Ausbildung ist. Auch diese Frist verlängert sich um den Wehr- oder Zivildienst. Während der Dienstzeit selbst wird Kindergeld allerdings nicht gezahlt.

Aus- und Fortbildung. Während Azubis alle Ausgaben für ihre Ausbildung als Werbungskosten absetzen dürfen, besteht für andere Lernende ein Limit. Wer sich für einen Beruf aus- oder weiterbildet, den er bisher nicht ausübt, kann die Kosten nur bis 4 000 Euro im Jahr als Sonderausgaben ansetzen. Dazu gehört zum Beispiel das Erststudium. Auch wer bereits arbeitet und nebenher erstmals studiert, kann nur diesen Betrag absetzen. Dagegen werden alle Kosten anerkannt, wenn sich jemand im ausgeübten Beruf fortbildet, auch wenn es eine Umschulung für einen Berufswechsel ist.

Ebenso sind Ausgaben für ein Zweitstudium unbegrenzt als Werbungskosten abziehbar, wenn sie nach einer abgeschlossenen Ausbildung anfallen, nach einem bereits absolvierten Studium oder einem Meisterlehrgang. Anerkannt werden unter anderem Studien-, Seminar-, Tagungs- und Lehrgangsgebühren, Ausgaben für Einzelunterricht und Repetitorien sowie für Lernmaterial oder Druck der Dissertation, ebenso Vorbereitungs-, Zulassungs-, Abschluss- und Prüfungsgebühren, Telefon- und Kopierkosten, Zinsen für ein Ausbildungsdarlehen, Hard- und Software, Werkzeug, Fachliteratur, Kauf und Reinigung von Berufskleidung, Fahrtkosten zwischen Wohnung und Ausbildungsstätte und zum Lebensmittelpunkt.

Unterhalt. Zahlungen von Eltern an ihre Kinder während des Studiums oder einer Ausbildung erkennt das Finanzamt nur an, wenn kein Anspruch auf Kindergeld besteht. Unterstützen Eltern zum Beispiel ihren arbeitslosen Sohn, können sie bis zu 7 680 Euro als außergewöhnliche Belastung absetzen. Allerdings zieht das Finanzamt Einkünfte des Sohnes über 624 Euro vom Höchstbetrag ab.

Bafög. Studenten können monatlich Geld vom Staat nach dem Bundesaus­bil­d­ungsförderungsge­setz (BaföG) bekommen. Die Mittel werden teils als Zuwendung, teils als Kredit gewährt. Voraussetzung ist, dass das Einkommen der Eltern unter bestimmten Grenzen bleibt. Ob es Bafög gibt und in welcher Höhe, hängt auch von der Zahl der Geschwister ab sowie vom anrechenbaren Einkommen des Antragstellers. Eigenes Vermögen des Studenten bis 5 200 Euro ist erlaubt.

Achtung: Das Amt für Ausbildungsförderung prüft die Vermögensverhältnisse per Datenabgleich. Wenn Eltern Vermögen auf Sohn oder Tochter übertragen haben, zum Beispiel um Steuern zu sparen, muss dies angegeben werden.

Studienkredit. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet ab dem Wintersemester 2005 individuelle Studienkredite an. Bis zu 650 Euro monatlich können unabhängig von Studienfach, Einkommen und Vermögen bewilligt werden. Die maximale Rückzahlungsdauer ist mit 25 Jahren geplant, abhängig von der Höhe des späteren Einkommens.

Meister-Bafög. Das so genannte Meister-Bafög bekommen in erster Linie Handwerks- und Industriemeister, Fachkaufleute, staatlich geprüfte Betriebswirte und Techniker, Fachkrankenpfleger und Krankenpflege-Lehrkräfte. Der Kredit ist während der Fortbildung und danach zwei Jahre zins- und tilgungsfrei. Dann muss er innerhalb von zehn Jahren mit mindestens 128 Euro monatlich zurückgezahlt werden. Wer sich anschließend selbstständig macht, kann 69 Prozent des auf die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren entfallenden Restdarlehens erlassen bekommen.

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