Geld abheben Meldung

Wer sich seine Pin schlecht merken kann, sollte versuchen, eine Eselsbrücke zu den Zahlen zu bilden.

Gibt ein Kunde beim Geldabheben am Automaten zum dritten Mal die falsche Pin ein, wird seine Karte gesperrt, egal wie viel Zeit zwischen den Fehleingaben vergangen ist. Er bekommt dann kein Geld am Automaten und kann meist auch nicht mit Karte und Pin bezahlen.

„Wenn der Kunde seine Pin noch sicher weiß, kann er die Karte bei jeder Filiale seiner Sparkasse entsperren lassen“, sagt Michaela Roth vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband. Andernfalls muss er eine neue Karte mit neuer Pin beantragen.

So verfahren auch die privaten Banken sowie die Volks- und Raiffeisenbanken, erfuhr Finanztest auf Anfrage. Wer nach zwei Fehlversuchen den dritten Versuch nicht wagt, kann bei fast allen Banken und Sparkassen den Fehlbedienungszähler zurücksetzen lassen. Steffen Steudel vom Bundesverband der Volks- und Raiffeisenbanken macht darauf aufmerksam, dass eine korrekte Pin-Eingabe beim dritten Mal die vorhergehenden Fehlversuche ungeschehen macht.

Tipp: Lassen Sie sich nach zwei Fehleingaben Zeit für den dritten Versuch. Meist fällt einem die Nummer mit etwas Abstand wieder ein.

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