Geländewagenfahrer konnten bisher die Steuerlast für ihr Fahrzeug erheblich verringern. Der legale Trick: Zulassung als Nutzfahrzeug, das nicht nach Hubraum und Schadstoffklasse, sondern nach Gewicht besteuert wird. Die teilweise dazu erforderliche „Auflastung“ auf 2,8 Tonnen war durch wenig Zubehör und ein einfaches Gutachten zu erreichen. Umweltminister Trittin hat dieses Schlupfloch, von dem vor allem großvolumige alte Dieselstinker profitieren, geschlossen. Die Änderung tritt zum 1. Mai in Kraft, nachdem auch der Bundesverkehrsminister unterzeichnet hat. Während der halbjährigen Übergangsfrist sollen die Länder Entscheidungen über mögliche Vergünstigungen für bestimmte Berufsgruppen treffen. Nachteile bei gewerblicher Nutzung der Autos durch Handwerk und Mittelstand sollen nicht entstehen.

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