Das Land Baden-Württem­berg hat einen Bewerber für den gehobenen Polizei­voll­zugs­dienst abge­lehnt, weil dieser mit 38 Jahren zu alt sei. Der Bewerber klagte dagegen und bekam recht: Die fest­gesetzte Höchst­alters­grenze des Landes von 36 Jahren für den gehobenen Polizei­dienst schränke die Freiheit der Berufs­wahl unver­hält­nismäßig ein, so das Verwaltungs­gericht Freiburg (Az. 3 K 862/15). Jeder Deutsche müsse nach seiner Eignung, Befähigung und den fachlichen Leistungen Zugang zu öffent­lichen Ämtern haben.

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