Die wichtigsten Nährstoffe

Kohlenhydrate. Es sind schon fast Alleskönner: Sie werden vom Körper als Glukogen (Traubenzucker) gespeichert und liefern so Nahrung für Gehirn und Muskeln. Fürs fixere Denken werden vor allem die komplexen Kohlenhydrate geschätzt, die besonders reichlich in Getreideprodukten, Kartoffeln und auch im Gemüse stecken. Nicht nur, dass sie auch viele Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe mit sich bringen. Sie versorgen auch dauerhafter mit Kohlenhydraten. Zwar ist auch helles Mehl und Zucker gut für den schnellen Kick im Gehirn, es lässt den Blutzuckerspiegel aber in die Höhe schießen. Besser ist alles, was ihn nur wenig anhebt, dafür aber länger vorhält. Zusammen mit Fett, Eiweiß und Ballaststoffen werden alle Kohlenhydrate ­ auch die süßen Zucker ­ langsamer verstoffwechselt, sorgen für einen gleichmäßigeren Blutzuckerspiegel. Ideal für einen klugen Tagesbeginn ist also ein Frühstücksmix aus vielen Nährstoffen.

Vitamine. Paprika, Orangen, Nüsse ­ das ist nur eine kleine Auswahl von Lebensmitteln, die den vielseitigen ACE-Mix liefern. Wer diese Vitamine reichlich zu sich nimmt, bleibt länger fit, und das gilt auch fürs Köpfchen. Das wasserlösliche Vitamin C und Beta-Karotin als Vorstufe zu Vitamin A stecken in vielen Obst- und Gemüsesorten. Das fettlösliche Vitamin E findet sich vorzugsweise in bestimmten fettreichen Lebensmitteln wie Nüssen und Raps-, aber auch in Olivenöl.

Sekundäre Pflanzenstoffe. Bestimmte bioaktive Stoffe tragen möglicherweise dazu bei, Alterungsprozesse im Gehirn zu bremsen, vielleicht sogar rückgängig zu machen. Das legen zumindest Versuche an Ratten nahe, die mit Blaubeeren, Erdbeeren und Spinat gefüttert wurden, alles Sorten mit wichtigen sekundären Pflanzenstoffe. Die Blaubeernager ­ sie waren 19 Monate alt, was 70 Menschenjahren entspricht ­ schnitten bei Balance- und Koordinationstests am besten ab, manche Alterungsprozesse waren sogar rückläufig.

Omega-3-Fettsäuren. Was den Eskimos nützt, tut auch anderen gut. Omega-3-Fettsäuren stecken außer in fetten Fischen ­ Lachs, Hering, Makrele ­ auch in einigen Ölen. Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren fördern unter anderem die Durchblutung feiner Blutgefäße.

Koffein. Egal ob im Kaffee oder Tee ­ Koffein ist ein mildes Anregungsmittel, das die kleinen grauen Zellen auf Trab bringt und so die Intelligenz zumindest subjektiv steigert. Mit Koffein zum Frühstück erhöhte sich bei Tests die Merkfähigkeit.

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