Gefrier­schrank und Gefriertruhe

7 Tipps, die Ihre Strom­kosten senken

Wir geben Tipps, wie Sie beim Kaufen, Aufstellen und Bedienen auf Effizienz achten und so Strom­kosten und die Umwelt­belastung durch das Gefriergerät minimieren können.

Gefrier­schrank und Gefriertruhe Testergebnisse für 23 Gefriergeräte

Inhalt

1. Prüfen, ob das alte Gerät raus muss

Alte Gefriergeräte sind mitunter wahre Strom­fresser. Vor allem dann, wenn im Laufe der Zeit die Dichtung gelitten hat. Testen können Sie dies mit einer Taschen­lampe, die Sie ins Gerät legen: Dringt deren Licht bei geschlossener Tür in die nächt­lich dunkle Küche, besteht Hand­lungs­bedarf. In Zweifels­fällen können Sie den Verbrauch mit einem Strommessgerät prüfen.

2. Lang­zeit-Strom­kosten beim Kauf einkalkulieren

Ein heute gekauftes Gefriergerät kann locker 15 Jahre alt werden – mit großer Wahr­scheinlich­keit wird es sogar deutlich länger leben. Während dieser langen Zeit summiert sich der Energieverbrauch auf viele tausend Kilowatt­stunden. Die Testergebnisse Gefriergeräte nennen die voraus­sicht­lichen Strom­kosten – auf der Basis heutiger Strom­preise. Falls sich elektrische Energie in Zukunft verteuern sollte, wäre die finanzielle Belastung umso stärker.

3. Nicht zu groß kaufen

Über­legen Sie genau, wie viel Nutz­inhalt Sie tatsäch­lich benötigen. Große Geräte bieten zwar einer­seits vielfältige Lager­möglich­keiten und Über­sicht­lich­keit, anderer­seits verbrauchen sie im Vergleich zu kleineren Modellen relativ viel Strom. Achten Sie daher nicht nur auf die Effizienz-Note für den Energieverbrauch, sondern auch auf die im Produktfinder genannten Kilowatt­stunden pro Jahr sowie auf die berechneten Strom­kosten in 15 Jahren: Vergleichen Sie Geräte unterschiedlicher Größe miteinander – und entscheiden Sie sich im Zweifel gegen ein unnötig großes Volumen.

Hier finden Sie Testergebnisse kleine Gefrierschränke
Hier finden Sie Testergebnisse große Gefrierschränke

4. Gefriergerät an kühlem Ort aufstellen

Steht das Gerät im kühlen Keller oder Abstell­raum statt in der warmen Küche, verbraucht es deutlich weniger Strom. Den Energieverbrauch können Sie dauer­haft gering halten, wenn Sie das Gefriergerät nicht neben Wärmequellen aufstellen. Meiden Sie zum Beispiel die Nähe zu Heizkörpern oder Back­öfen.

5. Superfrost-Funk­tion nur gezielt einsetzen

Die Schnell­gefrier­funk­tion kühlt das Gerät deutlich unter die normale Lager­temperatur, damit Gefrier­gut schneller herunter­kühlt. Für eine Tiefkühlpizza lohnt sich das nicht, denn: Wenn die Kälte­maschine mit Superfrost-Funk­tion auf Hoch­touren läuft, zieht sie mehr Strom aus der Steck­dose. Deshalb sollte die Funk­tion nur akti­viert werden, wenn eine größere Menge frischer Lebens­mittel einge­froren werden soll.

6. Tiefkühl-Lebens­mittel gekühlt trans­portieren

Retten Sie die Kälte aus dem Tiefkühl-Regal im Supermarkt zu sich nach Hause. Kühlboxen und Kühltaschen schützen die Lebens­mittel bei und nach dem Einkaufen vorm Auftauen, sondern sparen auch Strom: Je weniger Arbeit das Gefriergerät hat, um Pizza & Co nach dem Trans­port wieder auf Soll-Minusgrade abzu­kühlen, desto güns­tiger.

Gefrier­schrank und Gefriertruhe Testergebnisse für 23 Gefriergeräte

7. Eiskrusten regel­mäßig abtauen

Sofern Ihr Gerät nicht über eine No-Frost-Abtau­automatik verfügt, sollten Sie es mindestens einmal jähr­lich abtauen. So beugen Sie allzu dicken Eiskrusten auf den Wärmeüber­tragern vor, unter denen die Effizienz des Kühl­kreis­laufs leidet. Optimal funk­tioniert das an eiskalten Winter­tagen: Sie können die Tiefkühl­kost dann während der Abtau­zeit – gut verpackt – auf Terrasse oder Balkon „parken“.

Gefrier­schrank und Gefriertruhe Testergebnisse für 23 Gefriergeräte

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 07.01.2022 um 12:23 Uhr
Klimaklasse SN-T

@fritz_oscar:die Umgebungstemperaturen in denen wir die Gefriergeräte testen, entspricht etwa den Temperaturen, die man in Deutschland vorfindet und orientiert sich an den Klimaklassen der von uns geprüften Geräte. Die Klimaklasse informiert über die Umgebungstemperaturen, für die sich ein Gefrierschrank eignet. Gebräuchlich ist in Mitteleuropa die Klimaklasse SN-T (Subnormal bis tropisch), bei der die Außentemperatur zwischen +10 und +43 Grad Celsius liegen darf.
Die Umgebungstemperaturen von 10°C, 25°C und 32°C entsprechen also einer Kellerumgebung, Küche und einem heißem Sommer. Die Tester sehen so, ob ein Gefriergerät bei schwankender Raumtemperatur die Kühltemperatur einhält. Die Luftfeuchtigkeit spielt dabei keine Rolle,

fritz_oscar am 06.01.2022 um 20:42 Uhr
Klimaklasse fehlt

In den Testergebnissen fehlt definitiv die Filterung nach Klimaklasse.
Was hilft es mir, zu wissen dass ein Kühlschrank gut ist, der aber nicht zu meinen Klimaanforderungen passt?

Julian_Ziesing am 11.12.2021 um 17:53 Uhr
Für Neukäufer unbrauchbar

Man muss schon sehr genau hinschauen, um zu verstehen, dass der Artikel nur 11 Produkte zeigt, die noch lieferbar sind, welche sich wiederum in 3 Kategorien unterteilen. Das macht am Ende 3 lieferbare kleine Gefrierschränke. Ein Test für 1,50 EUR.
Liebe test-Redaktion, wenn sich User darüber beschweren, dass sie etwas nicht verstanden haben, und Sie dann darauf hinweisen, dass es doch an anderer Stelle im Text steht, kann es sein, dass es nicht deutlich genug ist. Den enttäuschten Käufern die Schuld geben ist genau die Reaktion, die wir von Herstellern gewohnt sind, die ein negatives test-Ergebnis von Ihnen bekommen...

Fred.Meyer am 16.11.2021 um 07:38 Uhr
Alter Wein in neuen Schläuchen

Ich bin sehr enttäuscht von dem Vorgehen von der Stiftung Warentest. Einfach alter Wein in neuen Schläuchen.
Wenn "Gefrier­schrank und Gefriertruhe: 74 Tiefkühler im Test" mit dem Datum 2021 "angepreist" werden und sich dahinter Tests aus den Jahren 2015, 2017 und 2019 verbergen - und dann noch von Seiten des Anbieters damit argumentiert wird, man hätte ja lesen können, dass nur noch 11 Geräte verfügbar sind. Ja, das habe ich, und zwar "Gefrier­schrank und Gefriertruhe: 74 Tiefkühler im Test" damit wird ein falscher Eindruck erweckt - zumindest ein missverständlicher. Und das steht einer Stiftung Warentest nicht gut zu Gesicht. Das können dubiose Anbieter machen, aber nicht die Stiftung Warentest.
Wie bei einigen Vorrednern, das war das letzte Mal, dass ich einen Testbericht gekauft habe. Wirklich enttäuscht.

Profilbild Stiftung_Warentest am 15.11.2021 um 11:45 Uhr
Lieferbarkeit, Veröffentlichungsdatum

@psmog: Schon vor dem kostenpflichtigen Download kann man an zwei Stellen lesen, dass im Moment 11 Gefriergeräte lieferbar sind. Mit Klick auf „Heftartikel als PDF“ unter INHALT, gelangt man zu den Testberichten mit Angabe der Veröffentlichung in den Heften. Das Veröffentlichungsdatum ist jeweils vermerkt, so dass das Alter des Beitrags gut ersichtlich ist. Beim Produktfinder Gefrierschrank und Gefriertruhe ist immer das Jahr der Veröffentlichung der jeweiligen Geräte angegeben. Das kann man schon vor der Zahlschnittstelle lesen.
Gefriergeräte werden oft gebraucht gekauft. Auch aus diesem Grund ist es gut, wenn die Qualitätsurteile der getesteten Geräte aus alten Veröffentlichungen noch nachzulesen sind. Die Stiftung Warentest hat keinen Einfluss darauf, wann ein Anbieter ein Gefriergerät aus dem Sortiment nimmt.