Gefrier­schränke und Gefriertruhen im Test

7 Tipps, die Ihre Strom­kosten senken

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Gefrier­schränke und Gefriertruhen im Test - Sparen Sie viel Strom mit dem richtigen Gefriergerät

Gefriergeräte. So bekommen Sie die Lebens­mittel nicht nur kalt, sondern sparen auch. © Shutterstock

Wir geben Tipps, wie Sie beim Kaufen, Aufstellen und Bedienen auf Effizienz achten und so Strom­kosten und die Umwelt­belastung durch das Gefriergerät minimieren können.

Gefrier­schränke und Gefriertruhen im Test Testergebnisse für 42 Gefriergeräte

1. Prüfen, ob das alte Gerät raus muss

Alte Gefriergeräte sind mitunter wahre Strom­fresser. Vor allem dann, wenn im Laufe der Zeit die Dichtung gelitten hat. Testen können Sie dies mit einer Taschen­lampe, die Sie ins Gerät legen: Dringt deren Licht bei geschlossener Tür in den abge­dunkelten Raum, besteht Hand­lungs­bedarf. In Zweifels­fällen können Sie den Verbrauch mit einem Strommessgerät prüfen.

2. Lang­zeit-Strom­kosten beim Kauf einkalkulieren

Ein heute gekauftes Gefriergerät kann locker 15 Jahre alt werden – mit großer Wahr­scheinlich­keit wird es sogar deutlich länger leben. Während dieser Zeit summiert sich der Energieverbrauch auf viele tausend Kilowatt­stunden. Die Testergebnisse Gefriergeräte nennen die voraus­sicht­lichen Strom­kosten – auf der Basis heutiger Strom­preise. Falls sich elektrische Energie in Zukunft verteuern sollte, wäre die finanzielle Belastung umso stärker.

3. Nicht zu groß kaufen

Über­legen Sie genau, wie viel Nutz­inhalt Sie tatsäch­lich benötigen. Große Geräte bieten zwar einer­seits vielfältige Lager­möglich­keiten und Über­sicht­lich­keit, anderer­seits verbrauchen sie im Vergleich zu kleineren Modellen relativ viel Strom. Achten Sie daher nicht nur auf die Effizienz-Note für den Energieverbrauch, sondern auch auf die im Produktfinder genannten Kilowatt­stunden pro Jahr sowie auf die berechneten Strom­kosten in 15 Jahren: Vergleichen Sie Geräte unterschiedlicher Größe miteinander – und entscheiden Sie sich im Zweifel gegen ein unnötig großes Volumen.

4. Gefriergerät an kühlem Ort aufstellen

Steht das Gerät im kühlen Keller oder Abstell­raum statt in der warmen Küche, verbraucht es deutlich weniger Strom. Den Energieverbrauch können Sie dauer­haft gering halten, wenn Sie das Gefriergerät nicht neben Wärmequellen aufstellen. Meiden Sie zum Beispiel die Nähe zu Heizkörpern oder Back­öfen.

5. Superfrost-Funk­tion nur gezielt einsetzen

Die Schnell­gefrier­funk­tion kühlt das Gerät deutlich unter die normale Lager­temperatur, damit Gefrier­gut schneller herunter­kühlt. Für eine Tiefkühlpizza lohnt sich das nicht, denn: Wenn die Kälte­maschine mit Superfrost-Funk­tion auf Hoch­touren läuft, zieht sie mehr Strom. Deshalb sollte die Funk­tion nur akti­viert werden, wenn eine größere Menge frischer Lebens­mittel einge­froren werden soll.

6. Tiefkühl-Lebens­mittel gekühlt trans­portieren

Retten Sie die Kälte aus dem Tiefkühl-Regal im Supermarkt zu sich nach Hause. Kühlboxen und Kühltaschen schützen die Lebens­mittel bei und nach dem Einkaufen vorm Auftauen, sondern sparen auch Strom: Je weniger Arbeit das Gefriergerät hat, um Pizza & Co nach dem Trans­port wieder auf Soll-Minusgrade abzu­kühlen, desto güns­tiger.

Gefrier­schränke und Gefriertruhen im Test Testergebnisse für 42 Gefriergeräte

7. Eiskrusten regel­mäßig abtauen

Sofern Ihr Gerät nicht über eine No-Frost-Abtau­automatik verfügt, sollten Sie es mindestens einmal jähr­lich abtauen. So beugen Sie allzu dicken Eiskrusten auf den Wärmeüber­tragern vor, unter denen die Effizienz des Kühl­kreis­laufs leidet. Optimal funk­tioniert das an eiskalten Winter­tagen: Sie können die Tiefkühl­kost dann während der Abtau­zeit – gut verpackt – auf Terrasse oder Balkon „parken“.

Gefrier­schränke und Gefriertruhen im Test Testergebnisse für 42 Gefriergeräte

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 17.01.2023 um 12:48 Uhr
Tippfehler-korrigiert

@Lopura: Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben den Tippfehler korrigiert.

Lopura am 16.01.2023 um 21:10 Uhr
Tippfehler: Fehlendes "R" im Titel?

Ich glaube, der Titel sollte statt "Strom oft teuer als Gefriergerät – wir zeigen die spar­samen Modelle" eher "Strom oft teurer als Gefriergerät – wir zeigen die spar­samen Modelle" lauten.

Profilbild Stiftung_Warentest am 31.10.2022 um 10:53 Uhr
Aktualität der Testergebnisse

@oerl: Wir haben den Miele FN24062ws noch zu Zeiten des alten Energielabels geprüft.
Damals hat Miele A++ und 203 kWh Jahresverbrauch angegeben.
Durch die Umstellung auf das neue Energielabel (jetzt F) und die neuen Prüfbedingungen kann sich der Jahresverbrauch deutlich ändern, auch ohne anderen Kompressor.
Viele Anbieter haben mit der Label-Umstellung auch ihre Gerätebezeichnung geändert.
Hier scheint das nicht der Fall zu sein, was zu den geschilderten Verwirrungen führt.

oerl am 28.10.2022 um 14:37 Uhr
Aktualität der Testergebnisse, Miele FN24062ws

Miele hat scheinbar einen anderen Kompressor im freistehenden Gefrierschrank FN24062ws eingebaut. Laut Testergebnis soll der Gefrierschrank 203 kWh/h verbrauchen; das Datenblatt der Firma gibt zu diesem Schrank einen Jahresverbrauch von 274,56 kWh an. Damit landet er in Energieeffizienzklasse F. Eine schlüssige Antwort zu der Diskrepanz habe ich bei der Kundenberatung von Miele nicht erhalten. Der andere, neue (höhere) Verbrauch wurde mit der Einführung der neuen Energieeffizienzklassen begründet.

halsbandschnaepper am 12.08.2022 um 11:06 Uhr
Sinn der Eiswürfelfunktion?

Ist es schon zu viel verlangt einen normalen Eiswürfelbehälter (oder mehrere) in den Gefrierschrank zu stellen?