Gefrier­schrank und Gefriertruhe Tiefkühler im Test

Gefrier­schrank und Gefriertruhe - Tiefkühler im Test
© Adobe Stock, iStockphoto, Samsung, AEG (M)

Gefriertruhe oder Gefrier­schrank? Mit Abtau-Auto­matik oder ohne? Unsere Tests zeigen: Teure, aber effiziente Geräte sind lang­fristig güns­tiger. Aktuell sind 10 Gefriergeräte lieferbar.

Gefrier­schrank und Gefriertruhe Testergebnisse für 23 Gefriergeräte

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Gefriergeräte im Test – enorme Leistungs­unterschiede

Der ideale Lager­platz für Tiefgekühltes – eine Typfrage. Gemüsegärtner, Angler und Jäger brauchen ein besonders kraft­volles Gerät, das selbst große Mengen frischer Kost zügig durch­friert. Für Freunde von Fertigkost aus dem Supermarkt ist die schnelle Einfrier­funk­tion vergleichs­weise unwichtig.

Die Test­daten­bank der Stiftung Warentest zeigt passende Geräte für beide Nutzer­typen. Die Unterschiede im Hinblick auf die Einfrier­leistung sind enorm, genauso wie beim Strom­verbrauch und in anderen Prüfungen. In unserer Daten­bank können Sie über verschiedene Filter, den für Sie besten Froster heraus­filtern. Die Modelle im Gefrier­schrank-Test reichen vom 50-Liter-Schränk­chen bis zum 395-Liter-Riesen.

Wenig Auswahl durch neues Energielabel

Seit Früh­jahr 2021 gilt für Kühl- und Gefriergeräte ein neues Energielabel. Die Energieeffizienz der Geräte wird seitdem nicht mehr in Klassen von A+++ bis D einge­teilt, sondern von A bis G. Für den Gefriergeräte-Markt bedeutet das: Viele der oft seit mehreren Jahren verkauften Modelle mit altem Label sind nun nicht mehr erhältlich.

Unsere Test­daten­bank bietet deshalb momentan weniger Auswahl, als Sie von der Stiftung Warentest gewohnt sind: Von den getesteten Modellen sind momentan nur 10 Gefriergeräte lieferbar. Das sind vor allem große Gefrier­schränke. Natürlich unterziehen wir aktuell auch Gefriergeräte mit dem neuen Energielabel unseren umfang­reichen Tests – die Ergeb­nisse können wir 2022 veröffent­lichen.

Mit einer test.de-Flatrate können Sie immer wieder auf alle Test­daten­banken der Stiftung Warentest zugreifen und stets aktuelle Ergeb­nisse abrufen.

Das bietet der Tiefkühler-Test der Stiftung Warentest

  • Test­ergeb­nisse. Unsere Test­daten­bank enthält Ergeb­nisse für 23 Gefriergeräte, die die Stiftung Warentest geprüft hat. Darunter sind Tiefkühlgeräte von Liebherr, Bosch, Miele und Samsung – jeweils mit Test­ergeb­nissen und Ausstattungs­details. Aufgrund der Energielabel-Umstellung sind momentan nur 10 lieferbar – dabei handelt es sich vor allem um große Gefrier­schränke.
  • Individueller Produkt­vergleich. Die Test­ergeb­nisse Ihrer individuellen Testsieger können Sie bequem als PDF auf dem eigenen Rechner speichern.
  • Heft­artikel. Zusätzlich können Sie sich nach dem Frei­schalten der Daten­bank die Test-Artikel der Zeitschrift test zum Thema „Gefriergeräte“ als PDF herunter­laden.
  • Kühl­schränke. Sie wollen sich einen Kühl­schrank oder eine Kühl-Gefrier-Kombination anschaffen? Hier hilft Ihnen unser großer Kühlschrank-Test.

Wie die Stiftung Warentest Gefrier­schränke testet

Welche Gefrier­schränke und Truhen frieren Lebens­mittel schnell ein? Wie zuver­lässig halten sie die Temperatur beim Lagern? Welche Modelle sind im alltäglichen Betrieb besonders leise und einfach ein- und auszuräumen? Das prüft das Team der Stiftung Warentest im Spezial­labor.

Außerdem schauen wir uns an, wie die Froster bei Problemen reagieren, etwa bei Strom­ausfall: Sind sie so gut isoliert, dass sie einen Strom­ausfall über­brücken? Unsere Tests zeigen, dass das vor allem bei kleineren Schränken oft nicht der Fall ist. Einige Schränke und Truhen sind aus einem anderen Grund schlecht für Störungen gerüstet: Sie warnen nicht oder schlecht, wenn die Temperaturen im Inneren zu hoch waren.

Testergebnisse für Gefriergeräte mit akustischem Warnton

Strom­verbrauch – unsere Tests helfen sparen

Ein besonderes Augen­merk legt die Stiftung Warentest im Gefrier­schrank-Tests auf die Energieeffizienz. Denn: Bei vielen Gefriergeräten kostet der Strom lang­fristig mehr als das Gerät selbst. In unseren Prüfungen berück­sichtigen wir, wie effizient die Gefriergeräte bei verschiedenen Umge­bungs­temperaturen arbeiten und wie viel Strom sie beim Einfrieren von Lebens­mitteln verbrauchen.

Testergebnisse für besonders energieeffiziente Gefriergeräte

Neben den Test­ergeb­nissen zeigen wir Ihnen auch, welche Strom­kosten über 15 Jahre Nutzungs­zeit zusammen­kommen – so hilft unser Test lang­fristig zu sparen. Wenn Sie ein Gerät mit möglichst geringem Strom­verbrauch kaufen, sind Sie bei steigenden Strom­preisen gut gewappnet. Einen großen Einfluss hat auch das individuelle „Einfrier-Verhalten“ – wir geben Tipps, wie Sie Stromkosten des Gefriergeräts minimieren.

Gefriertruhen und Gefrier­schränke: Bauformen im Über­blick

Alle Gefriergeräte bestehen aus einer isolierten Außenhülle, die verhindern soll, dass Wärme aus der Umge­bung in den Innenraum dringt. Thermostat und Kompressor sorgen für die angestrebten Minusgrade und dafür, dass die gelagerten Lebens­mittel geschützt sind. Unterschiede zwischen den Typen gibt es dennoch.

Frei­stehende Gefrier­schränke: Platz­sparend und über­sicht­lich

Sie sind in verschiedenen Abmessungen und Farben erhältlich. Innen lagert Gefrier­gut oft in Schubfächern.

Vorteile

Nachteile

  • Zum Aufstellen genügt eine recht kleine Fläche. Breite und Tiefe liegen oft im Bereich von nur 60 bis 70 Zenti­meter.
  • Hohe Modelle bieten ähnlich viel Platz wie Truhen, sind aber oft über­sicht­licher. Durch Schub­laden, die sich oft einfach heraus­ziehen, ein- und ausräumen sowie durch­suchen lassen.
  • Die oberen Fächer hoher Schränke sind für kleine Menschen schlecht erreich­bar.
  • Sehr energieeffiziente Modelle mit sehr guter Wärmedämmung sind oft teurer als vergleich­bar große Truhen.

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Einbau-Gefrier­schränke: Optisch gut integriert

Ihr Innenleben ist ähnlich wie das von Standgeräten, optisch verstecken sie sich hinter einer einheitlichen Küchenfront. Das kann Folgen für Raum­angebot und Energieeffizienz haben. Momentan haben wir nur Test­ergeb­nisse für ein kleines Einbaugerät in der Daten­bank.

Vorteile

Nachteile

  • Einbaugeräte passen sich durch einheitliche Fronten der Küche an.
  • Auch sie sind oft durch Schubfächer unterteilt, was das Ein- und Ausräumen, Sortieren und Suchen erleichtert.
  • Einbaumodelle sind an sich relativ teuer, dazu kommen Kosten für Korpus, Tür und Einbau.
  • Es kann es sein, dass für den Möbelkorpus etwas Kühlraum oder Wärmedämm­schicht geopfert werden muss. Entweder fällt also der Raum zum Lagern kleiner aus oder das Gerät arbeitet weniger energieeffizient.

Gefriertruhen: Preis­wert und flexibel

Angler, Jäger und Sammler kommen kaum ohne sie aus: eine große Gefriertruhe mit Klapp­deckel. Darin lässt sich auch großes Gefrier­gut frosten. Unsere Test­daten­bank enthält momentan leider nur Ergeb­nisse für eine liefer­bare Gefriertruhe.

Vorteile

Nachteile

  • Selbst energieeffiziente Gefriertruhen sind oft recht preis­wert.
  • Auch die Strom­kosten sind nied­rig, da sie häufig im kühlen Neben­raum oder Keller stehen.
  • Der große Innenraum bietet viel Flexibilität und die Möglich­keit, auch mal großes Gefrier­gut einzufrieren.
  • Truhen benötigen viel Raum: Zum einen, eine recht große Aufstell­fläche, zum anderen ist der Raum über der Truhe durch den Klapp­deckel nicht nutz­bar.
  • Der untere Teil der Truhe ist zudem recht schwer zugäng­lich. Die Unüber­sicht­lich­keit birgt die Gefahr, dass Lebens­mittel in Vergessenheit geraten.

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  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur rund 3 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.

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94 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 07.01.2022 um 12:23 Uhr
Klimaklasse SN-T

@fritz_oscar:die Umgebungstemperaturen in denen wir die Gefriergeräte testen, entspricht etwa den Temperaturen, die man in Deutschland vorfindet und orientiert sich an den Klimaklassen der von uns geprüften Geräte. Die Klimaklasse informiert über die Umgebungstemperaturen, für die sich ein Gefrierschrank eignet. Gebräuchlich ist in Mitteleuropa die Klimaklasse SN-T (Subnormal bis tropisch), bei der die Außentemperatur zwischen +10 und +43 Grad Celsius liegen darf.
Die Umgebungstemperaturen von 10°C, 25°C und 32°C entsprechen also einer Kellerumgebung, Küche und einem heißem Sommer. Die Tester sehen so, ob ein Gefriergerät bei schwankender Raumtemperatur die Kühltemperatur einhält. Die Luftfeuchtigkeit spielt dabei keine Rolle,

fritz_oscar am 06.01.2022 um 20:42 Uhr
Klimaklasse fehlt

In den Testergebnissen fehlt definitiv die Filterung nach Klimaklasse.
Was hilft es mir, zu wissen dass ein Kühlschrank gut ist, der aber nicht zu meinen Klimaanforderungen passt?

Julian_Ziesing am 11.12.2021 um 17:53 Uhr
Für Neukäufer unbrauchbar

Man muss schon sehr genau hinschauen, um zu verstehen, dass der Artikel nur 11 Produkte zeigt, die noch lieferbar sind, welche sich wiederum in 3 Kategorien unterteilen. Das macht am Ende 3 lieferbare kleine Gefrierschränke. Ein Test für 1,50 EUR.
Liebe test-Redaktion, wenn sich User darüber beschweren, dass sie etwas nicht verstanden haben, und Sie dann darauf hinweisen, dass es doch an anderer Stelle im Text steht, kann es sein, dass es nicht deutlich genug ist. Den enttäuschten Käufern die Schuld geben ist genau die Reaktion, die wir von Herstellern gewohnt sind, die ein negatives test-Ergebnis von Ihnen bekommen...

Fred.Meyer am 16.11.2021 um 07:38 Uhr
Alter Wein in neuen Schläuchen

Ich bin sehr enttäuscht von dem Vorgehen von der Stiftung Warentest. Einfach alter Wein in neuen Schläuchen.
Wenn "Gefrier­schrank und Gefriertruhe: 74 Tiefkühler im Test" mit dem Datum 2021 "angepreist" werden und sich dahinter Tests aus den Jahren 2015, 2017 und 2019 verbergen - und dann noch von Seiten des Anbieters damit argumentiert wird, man hätte ja lesen können, dass nur noch 11 Geräte verfügbar sind. Ja, das habe ich, und zwar "Gefrier­schrank und Gefriertruhe: 74 Tiefkühler im Test" damit wird ein falscher Eindruck erweckt - zumindest ein missverständlicher. Und das steht einer Stiftung Warentest nicht gut zu Gesicht. Das können dubiose Anbieter machen, aber nicht die Stiftung Warentest.
Wie bei einigen Vorrednern, das war das letzte Mal, dass ich einen Testbericht gekauft habe. Wirklich enttäuscht.

Profilbild Stiftung_Warentest am 15.11.2021 um 11:45 Uhr
Lieferbarkeit, Veröffentlichungsdatum

@psmog: Schon vor dem kostenpflichtigen Download kann man an zwei Stellen lesen, dass im Moment 11 Gefriergeräte lieferbar sind. Mit Klick auf „Heftartikel als PDF“ unter INHALT, gelangt man zu den Testberichten mit Angabe der Veröffentlichung in den Heften. Das Veröffentlichungsdatum ist jeweils vermerkt, so dass das Alter des Beitrags gut ersichtlich ist. Beim Produktfinder Gefrierschrank und Gefriertruhe ist immer das Jahr der Veröffentlichung der jeweiligen Geräte angegeben. Das kann man schon vor der Zahlschnittstelle lesen.
Gefriergeräte werden oft gebraucht gekauft. Auch aus diesem Grund ist es gut, wenn die Qualitätsurteile der getesteten Geräte aus alten Veröffentlichungen noch nachzulesen sind. Die Stiftung Warentest hat keinen Einfluss darauf, wann ein Anbieter ein Gefriergerät aus dem Sortiment nimmt.