Gefrier­schrank und Gefriertruhe Test

Gefriertruhe oder Gefrier­schrank? Mit Abtau-Auto­matik oder ohne? Die Stiftung Warentest hat 83 Gefriergeräte getestet, davon sind 38 lieferbar: Modelle von Liebherr, Bosch, Miele, Samsung und anderen Anbietern. Neu in der Daten­bank: 15 große und kleine Gefrierschränke. Mit wenigen Klicks finden Sie das passende Modell – und können sparen: Unsere Tests zeigen, dass teure Geräte ihren Preis lang­fristig oft über nied­rigere Strom­kosten wett­machen.

Gefriergeräte im Test mit enormen Leistungs­unterschieden

Der ideale Lager­platz für Tiefgekühltes – eine Typfrage. Gemüsegärtner, Angler und Jäger brauchen ein besonders kraft­volles Gerät, das selbst große Mengen frischer Kost zügig durch­friert. Für Freunde von Fertigkost aus dem Supermarkt ist die schnelle Einfrier­funk­tion vergleichs­weise unwichtig. Der Produktfinder zeigt passende Geräte für beide Nutzer­typen. Die Unterschiede im Hinblick auf die Einfrier­leistung sind enorm. In unserer Daten­bank können Sie die stärksten Froster heraus­filtern. Die Modelle reichen vom 50-Liter-Schränk­chen bis zum 395-Liter-Riesen.

Tipp: Alle Fragen rund um Kühl- und Gefriergeräte beant­wortet unser FAQ Kühlgeräte und Gefriergeräte.

Differenzierte Test­ergeb­nisse: Sechs Disziplinen in der Wertung

Die Stiftung Warentest bewertet Gefriergeräte aktuell in sechs Disziplinen: Einfrieren, Temperaturstabilität beim Lagern, Geräusche, Energieeffizienz, Hand­habung und Verhalten bei Störungen – daraus ergibt sich das test-Qualitäts­urteil. Im September 2018 haben wir unser Prüf­programm und unsere Bewertungs­maßstäbe umge­stellt. Wie wir testen und was sich geändert hat, beschreiben wir im Artikel So testet die Stiftung Warentest.

Das bietet Ihnen der Tiefkühler-Test

Test­ergeb­nisse. Dieser Produktfinder enthält alle seit 2015 von der Stiftung Warentest geprüften Tiefkühlgeräte – mit Fotos, Preisen, Test­ergeb­nissen und Ausstattungs­details. Hier gehts direkt zu den Test­ergeb­nissen für 83 Gefriergeräte. Die Test­ergeb­nisse Ihrer individuellen Testsieger können Sie bequem als PDF auf dem eigenen Rechner speichern.

Heft­artikel. Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten der Daten­bank auch Zugriff auf die Test-Artikel der Zeitschrift test zum Thema „Gefriergeräte“.

Kühl­schränke. Sie suchen gar kein Gefriergerät, sondern wollen sich einen Kühl­schrank oder eine Kühl-Gefrier-Kombination anschaffen? Hier hilft Ihnen unser großer Kühlschrank-Test.

Strom oft teurer als das Gerät – unsere Tests helfen Sparen

Bei vielen Gefriergeräten kostet der Strom – auf 15 Jahre Nutzungs­zeit gerechnet – mehr als das Gerät selbst. Der Produktfinder hilft beim Sparen. Unsere Bewertung berück­sichtigt die Energieeffizienz bei verschiedenen Umge­bungs­temperaturen sowie den Strom­verbrauch beim Einfrieren von Lebens­mitteln. Wenn Sie sich jetzt ein Gerät mit möglichst geringem Strom­verbrauch kaufen, sind Sie in Zukunft bei steigenden Strom­preisen gegen böse Über­raschungen gut gewappnet.

Testergebnisse für besonders energieeffiziente Gefriergeräte

Gefriertruhen und Gefrier­schränke: Baumformen im Über­blick

Alle Gefriergeräte sind im Prinzip ähnlich: Sie bestehen aus einer gedämmten Außenhülle, die mehr oder weniger effizient verhindert, dass Wärme aus der Umge­bung in den Innenraum dringt. Thermostat und Kompressor sollen dafür sorgen, dass die angestrebten Minusgrade tatsäch­lich erzielt werden und die einge­lagerten Lebens­mittel geschützt bleiben.

Gefriertruhen: Preis­wert und flexibel

Gefrier­schrank und Gefriertruhe Test

Die großen Truhen mit Klapp­deckel lassen sich mithilfe von einge­hängten oder gestapelten Körben aufteilen.

Vorteile: Selbst energieeffiziente Modelle sind oft recht preis­wert. Auch die Strom­kosten sind nied­rig, da sie häufig im kühlen Neben­raum oder Keller stehen. Der große Innenraum bietet viel Flexibilität.

Nachteile: Truhen benötigen viel Aufstell­fläche. Der Raum über ihnen ist durch den Klapp­deckel nicht nutz­bar. Der untere Teil der Truhe ist zudem recht schwer zugäng­lich. Die Unüber­sicht­lich­keit birgt die Gefahr, dass Lebens­mittel in Vergessenheit geraten.

Testergebnisse für 10 Gefriertruhen.

Frei­stehende Gefrier­schränke: Platz­sparend und über­sicht­lich

Gefrier­schrank und Gefriertruhe Test

Sie sind in verschiedenen Abmessungen und Farben erhältlich – von schlichtem Weiß bis Edelstahl. Ihr Innenraum bietet in Fächern oft Platz für Einschübe.

Vorteile: Zum Aufstellen genügt eine recht kleine Fläche. Breite und Tiefe liegen oft im Bereich von nur 60 bis 70 Zenti­meter. Hohe Modelle bieten ähnlich viel Platz wie Truhen, sind aber oft über­sicht­licher. Lassen sich Schub­laden einfach heraus­ziehen, kann der Nutzer sie bequem ein- und ausräumen.

Nachteile: Die oberen Fächer hoher Schränke sind für kleine Menschen schlecht erreich­bar. Sehr energieeffiziente Modelle mit sehr guter Wärmedämmung sind oft teurer als vergleich­bar große Truhen.

Testergebnisse für 35 kleine Gefrierschränke und 38 große Gefrierschränke.

Einbau-Gefrier­schränke: Optisch gut integriert

Gefrier­schrank und Gefriertruhe Test

Ihr Innenleben ist ähnlich wie das von Standgeräten. Einbau-Gefrier­schränke fallen aber oft etwas kleiner aus, damit sie in den üblichen 60-Zenti­meter-Möbelkorpus passen. Optisch verstecken sie sich hinter einer einheitlichen Küchenfront.

Vorteile: Einbaugeräte passen sich durch einheitliche Fronten der Küche an.

Nachteile: Einbaumodelle sind an sich relativ teuer, dazu kommen Kosten für Korpus, Tür und Einbau. Außerdem kann es sein, dass für den Möbelkorpus etwas Kühlraum oder Wärmedämm­schicht geopfert werden muss. In letzterem Fall kann der Strom­verbrauch dann relativ hoch sein.

Testergebnisse für 14 kleine Einbaugefrierschränke.

Notfall – cool bleiben auch ohne Strom

Fällt der Strom aus, zeigt sich, ob ein Gefriergerät gut isoliert ist. Als gute Kältespeicher erweisen sich vor allem einige Truhen. Bis der Innenraum sich von minus 17 auf minus 9 Grad erwärmt, dauert es länger als 30 Stunden. Kleine Schränke erreichen die fürs Gefrier­gut kritischen Temperatur­bereiche oft relativ schnell.

Manche Tiefkühler warnen nicht bei Strom­ausfall

Einige Schränke und Truhen sind aus einem anderen Grund schlecht für Störungen gerüstet: Der Nutzer bekommt unter Umständen gar nicht mit, wenn sich das Innere erwärmt. Die Geräte zeigen – etwa nach einem Strom­ausfall – zu hohe Temperaturen schlecht oder gar nicht an. Vor allem bei Gefriergeräten, die im Keller oder in Neben­räumen stehen, ist eine deutlich hörbare Warnung wichtig. Im schlimmsten Fall gammelt das Essen sonst unbe­merkt tage­lang vor sich hin und muss dann weggeworfen werden.

Testergebnisse für Gefriergeräte mit akustischem Warnton

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TestGefrier­schrank und Gefriertruhe27.02.2019
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