So testet die Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest bewertet Gefriergeräte in 6 Disziplinen:

  • Einfrieren
  • Temperaturstabilität beim Lagern
  • Geräusche und Vibrationen
  • Strom­verbrauch
  • Hand­habung
  • Verhalten bei Störungen

In jeder dieser 6 Disziplinen gibt es ein Urteil. Jedes dieser Urteile erhält eine unterschiedlich starke Gewichtung, so dass sich daraus das test-Qualitäts­urteil ergibt. Lesen Sie hier, wie die Stiftung testet und bewertet.

Gefriergeräte im Test

Die Stiftung Warentest testet Gefrier­schränke und Gefriertruhen gemein­sam mit anderen unabhängigen europäischen Verbraucher­organisationen.

Die Stiftung Warentest und die anderen Verbraucher­organisationen kaufen die Produkte regulär (anonym) im Handel ein. Sie verwendet weder Presse­muster noch Prototypen.

Preise

Der Produktfinder zeigt Online-Preise ohne Versand­kosten. Die Preise ermittelt der Online­dienst idealo.de. Ergänzend können Sie in der erweiterten Suche auch nach Laden­preisen suchen. Diese erhebt die Stiftung Warentest über­regional.

Unter­suchung

Das Prüf­programm gewähr­leistet, dass die im Rahmen des interna­tionalen Gemein­schafts­tests einge­kauften Gefriergeräte unter vergleich­baren Bedingungen untersucht werden. Sie stehen während der Prüfungen in Klimakammern, die konstante Umge­bungs­temperaturen garan­tieren. Alle Prüfungen finden ohne eventuell mitgelieferte Kälteakkus statt. Wir verwenden dabei keine echten Lebens­mittel, sondern arbeiten mit Kühlpaketen mit gleich­artiger Füll­masse (in Anlehnung an die Norm EN 62552, ehemals ISO 15502). Ausgewählte Kühlpakete bestü­cken wir mit Temperatur­mess­fühlern und platzieren diese gezielt an vergleich­baren Positionen im Innenraum.

Einfrieren: 15 %

Beim Einfrieren ohne Schnell­gefrier­funk­tion prüften wir, wie lange es dauert, bis einge­legtes Gefrier­gut (4 kg Kühlpakete je 100 Liter Nettovolumen) von 25 °C auf eine mitt­lere Temperatur von –16 °C abkühlt. Zusätzlich bewerteten wir, wie stark sich dabei bereits zuvor einge­lagertes Gefrier­gut (20 kg Kühlpakete je 100 Liter Nettovolumen) erwärmt. Das Einfrieren mit Schnell­gefrier­funk­tion untersuchten wir – sofern vorhanden – in gleicher Weise, akti­vierten aber diese Funk­tion zum Zeit­punkt des Einlegens. Das Nettovolumen wird in der Regel im Daten­blatt des Anbieters genannt. Es berück­sichtigt das Innenvolumen ohne heraus­nehm­bare Einbauten (z.B. Einschübe), und ist damit größer als das von uns ermittelte Gebrauchs­volumen.

Temperaturstabilität beim Lagern: 15 %

Bei 10 °C, 25 °C und 32 °C Raum­temperatur prüften wir, wie gut die Gefriergeräte im Innern die einge­stellte Lager­temperatur (ca. -18 Grad) einhalten. Zuvor hatten wir die Schübe, Platten und Körbe mit Gefrier­gut beladen – und zwar mit 20 kg Kühlpaketen je 100 Liter Nettovolumen (bei 25 °C) oder mit 24 kg (bei 10 °C und 32 °C).

Geräusche und Vibrationen: 5 %

Drei Experten prüften subjektiv, wie laut und wie vibrierend die Geräte beim Einschalten, im Betrieb und beim Ausschalten arbeiten.

Strom­verbrauch: 30 %

Wir bewerteten den spezi­fischen Strom­verbrauch pro 100 Liter Gebrauchs­volumen bei –18 °C Gefrierraum­temperatur sowie jeweils bei 10 °C, 25 °C und 32 °C Raum­temperatur. Zuvor hatten wir die Schübe, Platten und Körbe mit Gefrier­gut beladen – und zwar mit 20 kg Kühlpaketen je 100 Liter Nettovolumen (bei 25 °C) oder mit 24 kg (bei 10 °C und 32 °C).

Zusätzlich bewerteten wir den spezi­fischen Strom­verbrauch beim Einfrieren, indem wir ermittelten, wie viel Energie pro Kilogramm einge­legter Kühlpakete erforderlich ist, um diese einzufrieren – und zwar ohne und ggf. mit akti­vierter Schnell­gefrier­funk­tion.

Hand­habung: 20 %

Ein Experte begut­achtete die Gebrauchs­anleitung auf Voll­ständig­keit, Installations-, Reinigungs- und Bedienungs­hinweise und Verständlich­keit. Drei geschulte Prüfer bewerteten das Einräumen und Verstauen (u.a. Gebrauch und bequemes Einräumen der Fächer, leicht­gängiges Hinein­schieben und Heraus­ziehen der Schübe); das Programmieren, die Beleuchtung innen (u.a. die Ausleuchtung verschiedener Bereiche und Blend­effekte) und das Reinigen (u.a. im Hinblick auf ausgelaufene Flüssig­keiten).

Verhalten bei Störungen: 15 %

Wir über­prüften, ob ein Tür­alarm vorhanden ist, und bewerteten, wie gut er funk­tioniert, wenn die Tür nicht voll­ständig geschlossen wurde. Anzeige bei zu hoher Temperatur: Wir prüften, ob und in welcher Qualität/Intensität das Gerät optisch und akustisch bei einer Temperatur­über­schreitung über –7 °C warnt. Aufwärm­zeit nach Strom­ausfall: Wir ermittelten die Zeit, bis die durch­schnitt­liche Temperatur des Gefrier­guts von –17 °C auf durch­schnitt­lich –9 °C angestiegen war – bei einer Umge­bungs­temperatur von 25 °C. Wir prüften praxis­nah mit relativ viel einge­lagertem Gefrier­gut (24 kg Kühlpakete pro 100 Liter Nettovolumen).

Abwertungen

Abwertungen sorgen dafür, dass sich gravierende Mängel deutlich auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Wichtig sind Abwertungen immer dann, wenn die normale Gewichtung den Mangel nicht ausreichend deutlich macht. Abwertungen sind in der Tabelle mit einem Stern­chen (*) gekenn­zeichnet. Wir wenden bei Gefriergeräten folgende Abwertungen an:

  • test-Qualitäts­urteil: Das Qualitäts­urteil wurde abge­wertet, wenn das Einfrieren befriedigend oder schlechter war oder das Verhalten bei Störungen ausreichend oder schlechter.
  • Verhalten bei Störungen: Die Note für das Verhalten bei Störungen wurde abge­wertet, wenn die Aufwärm­zeit nach Strom­ausfall ausreichend oder schlechter, die Anzeige bei zu hoher Temperatur ausreichend oder schlechter oder der Tür­alarm mangelhaft war.
  • Hand­habung: Die Note für die Hand­habung werteten wir ab, wenn das Urteil fürs Programmieren mangelhaft lautete.
  • Alle Abwertungen wirken gleitend: Je schlechter das auslösende Urteil, desto stärker ist der Abwertungs­effekt.

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TestGefrier­schrank und Gefriertruhe15.09.2017
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