Geförderte Alters­vorsorge Meldung

In Zeiten nied­riger Zinsen ist die staatliche Förderung besonders wichtig. Bis Jahres­ende ist noch Zeit, Riester- und Rürup-Verträge zu optimieren und das Finanz­amt an der Alters­vorsorge zu beteiligen. test.de hat die relevanten Zahlen.

Riester-Verträge

Die volle Riester-Förderung bekommt nur, wer 4 Prozent des renten­versicherungs­pflichtigen Brutto­einkommens aus dem Vorjahr in seinen Vertrag steckt – Zulagen inklusive. Die nötige Einzahlung lässt sich anhand der Lohn­steuer­bescheinigung 2015 ausrechnen: Sie entspricht 4 Prozent vom Jahres­brutto­gehalt minus Zulagen. Mehr als 2 100 Euro inklusive Zulagen muss keiner einzahlen. Das ist die Förderhöchst­grenze. Wer nicht voll einge­zahlt hat, kann bis zum 31. Dezember 2016 eine Sonderzahlung leisten, wenn der Anbieter dies zulässt. Ansonsten: Zumindest die laufenden Beiträge für 2017 anpassen.

Tipp: Alle wichtigen Tests und Tipps zum Thema Riester finden Sie in unserem Über­blicks-Special Riester im Test.

Rürup-Verträge

Auch Rürup-Sparer können noch ihren Vertrag füllen und ihre Förderung optimieren. 2016 stieg die Fördergrenze auf 22 766 Euro. 82 Prozent davon – also 18 668 Euro – erkennt das Finanz­amt als Sonder­ausgaben an. Um die Summe auszuschöpfen, muss das Geld noch dieses Jahr auf dem Konto des Anbieters landen.

Tipp: Lohnt sich eine Rürup-Rente? Und wie flexibel lässt sich in einen solchen Vertrag einzahlen? Das hat Finanztest kürzlich über­prüft. Ergebnis: Von 18 Rürup-Rentenversicherungen im Test schneiden nur 3 gut ab.

Dieser Artikel ist hilfreich. 6 Nutzer finden das hilfreich.