Im Jahr 2013 gab es weniger Warnungen der EU-Staaten vor Gefahren durch Lebens- und Futtermittel als im Vorjahr. Die EU-Länder meldeten über das europäische Schnell­warn­system 3 205 Fälle – knapp 9 Prozent weniger als 2012. EU-Gesund­heits­kommis­sar Tonio Borg führt das darauf zurück, dass Staaten ihre Produkte vor dem Export nach Europa besser kontrollierten als früher. 85 Prozent der Meldungen 2013 betrafen Lebens­mittel, der Rest Futtermittel und Kontaktmaterialien wie Verpackungen und Küchen­utensilien. Bei den wichtigsten Fällen handelte es sich unter anderem um Erkrankungen durch Hepatitis-A-Viren in gefrorenen Beerenmischungen und in Tiefkühl-Erdbeeren, um gesund­heits­gefähr­dende Zutaten in Nahrungs­ergän­zungs­mitteln oder gefähr­liche Bakterien in Fleisch. An dem Warn­system beteiligen sich die 28 EU-Staaten sowie Island, die Schweiz, Norwegen und Liechten­stein.

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