Gefahr durch HP-Notebook-Akkus Meldung

HP ruft weltweit fast 16 000 Notebook-Akkus zurück. Sie stecken in verschiedenen Notebook-Typen der Marken HP und Compaq und wurden einzeln als Ersatzteil geliefert. Betroffene Akkus kamen zwischen Januar und Dezember 2005 in den Handel. Wie viele davon im deutschsprachigen Raum geliefert wurden, ist unklar. Nach Angaben von HP können die Akkus durch einen nicht näher bezeichneten Fehler überhitzen und im Extremfall sogar einen Brand auslösen. Ein Nutzer erlitt leichte Verbrennungen. In elf Fällen entstanden Sachschäden. test.de sagt, wie Sie gefährliche Akkus erkennen und wie Sie Ersatz bekommen.

Verschiedene Notebooktypen betroffen

Gefahr durch HP-Notebook-Akkus Meldung

Akkus mit „L3...“ Kennzeichnung können gefährlich sein.

Akkus mit „L3...“ Kennzeichnung können gefährlich sein.

Nach HP-Angaben stammen die fehlerhaften Akkus aus China. Sie kamen in Notebooks der Typen HP Pavilion Family (Modelle dv1xxx, ze2xxx), HP Compaq Family (nx48xx) und Compaq Presario Family (V2xxx, M2xxx) zum Einsatz. Auch einzeln als Ersatzteil gelieferte Akkus können gefährlich sein. Zu erkennen sind betroffene Akkus durch eine mit „L3“ beginnende Kennzeichnung auf dem Etikett.

Akku nicht mehr nutzen

Wer ein Notebook mit einem der L3-Akkus hat, soll den Akku nicht mehr benutzen und ihn aus dem Notebook nehmen. Ohne den Akku kann das Notebook ohne weiteres weiter genutzt werden. HP verspricht, möglichst schnell fehlerfreien Ersatz für den Akku zu liefern. Kunden bittet das Unternehmen, sich über die Internetseiten zur Rückrufaktion zu melden. Sie können sich auch an den Verkäufer des Akkus oder Notebooks halten. Dieser haftet vom Kauf an zwei Jahre für fehlerhafte Ware. Wenn durch einen fehlerhaften Akku ein Schaden entsteht, hat HP als Hersteller Ersatz zu leisten, ohne dass es auf ein Verschulden ankommt. Bei Sachschäden hat HP nur für Schäden über 500 Euro hinaus zu zahlen. Bei Verletzungen ist außer vollem Schadenersatz inklusive Heilbehandlungskosten und Verdienstausfall auch ein angemessenes Schmerzensgeld zu zahlen.

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