Gefährlicher Citrusbockkäfer Meldung

Das Julius Kühn-Institut, vormals Biologische Bundesanstalt, warnt vor dem Citrusbockkäfer. Der bis zu vier Zentimeter große Käfer zählt in Asien zu den gefährlichsten Schädlingen. Jetzt schlüpft er in Deutschland aus Fächerahornbäumen (Acer palmatum), die im Mai mehr als 100 000-mal bundesweit in Baumschulen und Supermärkten verkauft wurden. Der Citrusbockkäfer befällt viele gesunde Laubbäume wie Ahorn, Buche, Birke, Haselnuss oder Obstbäume, die schließlich absterben. Das Institut bittet die Käufer dringend, ihre neuen Pflanzen mehrmals in der Woche auf Spuren von Bohrspänen am Stamm, auf Bohrlöcher oder Käfer zu kontrollieren. Verdächtige Pflanzen und Käfer sollten dem nächsten Pflanzenschutzdienst gemeldet werden. Gefundene Käfer müssen eingefangen, befallene Bäume komplett mit Topf und Wurzel in einem stabilen Müllsack gut verschlossen entsorgt oder dem Händler zurückgegeben werden. Nähere Informationen im Internet unter www.jki.bund.de, Suchwort Citrusbockkäfer.

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