Noch immer werden Kindersachen mit gefährlichen Kordeln verkauft. Das hat das Berliner Landesamt für Arbeitsschutz festgestellt. In rund 40 der etwa 100 überprüften Läden fanden die Fahnder riskante Ware. Nach Ansicht der Behörde verstoßen die Händler damit gegen das Produktsicherheitsgesetz. Sie müssen die Ware aus den Regalen nehmen. Im Wiederholungsfall drohen Bußgelder und die Beschlagnahme der Ware.

Hersteller, Importeure und Händler hatten letztes Jahr zugesichert, keine Kinderkleidung mehr mit reißfesten Kordeln im Halsbereich anzubieten, weil es damit zu etlichen Todesfällen gekommen war. Europaweit wird an einer Norm gearbeitet. Trotzdem gilt: Augen auf besonders bei Sachen aus Secondhand-Läden und billiger Schlussverkaufsware.

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