Geburt Nutzen und Risiken des Kaiser­schnitts

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Inhalt

Die deutsche Kaiser­schnittrate steigt und steigt. Inzwischen liegt sie bei 32 Prozent – und ist damit doppelt so hoch wie vor 20 Jahren. Die eins­tige Notfall­maßnahme wird zum Normalfall. Das liegt wohl vor allem daran, dass Geburten mit Kaiser­schnitt schneller gehen, besser plan­bar sind und oftmals sogar als sicherer gelten als natürliche Geburten. Allerdings bergen Kaiser­schnitte durch­aus Risiken – für die Mütter und auch für die Babys. Deshalb sollte sie nur mit Bedacht zum Einsatz kommen. Die Gesund­heits­experten der Stiftung Warentest erklären, wann ein Kaiser­schnitt geboten oder gar unumgäng­lich ist, erklären Nutzen und Risiken und geben wert­volle Tipps, worauf werdende Eltern achten sollten.

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Profilbild Stiftung_Warentest am 18.02.2021 um 10:22 Uhr
Leidet ohne Kaiserschnitt die Sex-Qualität?

@Otto-Ferdinand-Wels: Vielen Dank für den Hinweis. Sobald wir etwas Neues zum Themenkomplex Geburt und Kaiserschnitt schreiben, werden wir Ihre Frage berücksichtigen. (ib/cr)

Otto-Ferdinand-Wels am 17.02.2021 um 21:57 Uhr
Leidet ohne Kaiserschnitt die Sex-Qualität?

Das Thema, daß anscheinend bei manchen Frauen die Vagina bei einer natürlichen Geburt so stark gedehnt wird, daß sie sich monatelang oder sogar dauerhaft nicht mehr ganz zurückbildet und die Sex-Qualität darunter leidet, wird vermieden. Warum?

andjessi am 25.07.2013 um 16:04 Uhr
Statistisch belastbare Zahlen?

Der Artikel bringt nicht wirklichen Erkenntnisgewinn. Mich würde z.B. interessieren, wie sich ein Wunschkaiserschnitt bei einer unproblematischen Schwangerschaft gegen eine "normale" (Wunsch-)Geburt bei ein ebenfalls unproblematischer Schwangerschaft schlägt. Interessant wären hier die Sterblichkeitsraten von Kind-/Mutter aber auch solche Langzeitfolgen einen Sauerstoffmangels unter der "normalen" Geburt, Gesundheitszustand der Mutter z.B. 5 Jahre nach Geburt oder KS, weitere Langzeitfolgen für das Kind etc.
Nur wenn man diese Zahlen bereinigt hätte (Kaiserschnitte bereinigt um Notkaiserschnitte und Problemschwangerschaften und Geburten bereinigt um Problemschwangerschaften und "normale" Geburten gegen den ärztlichen Rat), könnte man ernsthaft und vor allem wissenschaftlich geischert die Risiken KS und "normale" Geburt vergleichen.