Dürftiges Angebot: Filial­banken haben kaum Interesse

Finanztest hat 40 Filial­banken gefragt, ob sie ETF-Sparpläne anbieten. Nur die Commerz­bank und die Sparkasse Hannover haben ein größeres Angebot. Bei der Sparkasse KölnBonn gibt es sechs ETF-Sparpläne. Die Anzahl ist zu gering für unseren Test. Auch ist darunter kein breit streuender Basisfonds. Andere Groß­banken wie die Deutsche Bank und Genossen­schafts­banken haben keine ETF-Sparpläne.

Einige Sparkassen, darunter die Kreissparkasse Köln und die Sparkasse Köln-Bonn, bieten einen Zugang zum S Broker DepotPlus. Es hat dieselben Konditionen wie das S-Broker-Angebot in der Tabelle ETF-Sparpläne 6/2016, aber grund­sätzlich eine Depot­gebühr von 36 Euro pro Jahr. Sparkassen­kunden können mit ihren gewohnten Zugangs­daten direkt aus dem Online­banking-Bereich darauf zugreifen und einen ETF-Sparplan abschließen. Die Verrechnung erfolgt über das Sparkassengiro­konto. Die Lösung ist bequem, aber bei höheren Spar­beträgen recht teuer. Andere Direkt­banken sind deutlich güns­tiger.

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