Gebühren von ETF-Sparplänen Test

Je geringer die Kosten eines Sparplans, desto höher ist am Ende die Rendite. Finanztest hat die Konditionen von 19 Sparplänen verschiedener Direkt-, Filial- und Fonds­banken untersucht und große Unterschiede entdeckt. Im güns­tigsten Fall haben Sparer über­haupt keine Zusatz­kosten, bei anderen Banken zahlen sie für Sparpläne mit hohen Monats­raten weit über 100 Euro pro Jahr.

Auszug aus dem Finanztest-Artikel

„ETF-Sparpläne sind ein vernünftiger Weg zum Vermögens­aufbau – nicht nur für unsere Pantoffel-Sparer. Die ETF-Sparpläne haben nied­rige laufende Kosten und ihre Entwick­lung hängt nicht von Entscheidungen eines Fonds­managers ab.

Zu den laufenden Kosten kommen Gebühren für den Kauf der Anteile und ihre Verwahrung in einem Wert­papierdepot. Das sind Dienst­leistungen, die sich Banken bezahlen lassen. Anleger sollten ihre unterschiedlichen Preismodelle kennen, denn nur so finden sie den Anbieter, der für ihre gewünschte Sparrate am güns­tigsten ist.

Die Depotführung ist bei Direkt­banken in der Regel kostenlos, für den Kauf der Fonds­anteile verlangen sie entweder eine prozentuale Gebühr, einen festen Betrag oder eine Kombination aus beiden.

Wir haben für unterschiedliche monatliche Sparraten ausgerechnet, wie viel Anleger für einen Sparplan pro Jahr zahlen müssen. (...)“

Aus monatlichen Raten ein kleines Vermögen machen

Übrigens: Auch der Pantoffel-Sparplan von Finanztest wird mit ETF-Sparplänen bestückt. In den vergangenen 15 Jahren hätten Anleger mit einem solchen Pantoffel-Sparplan besser abge­schnitten als mit einem durch­schnitt­lichen Misch­fonds und viel besser als mit einem Spar­buch. In unserem Test Pantoffel-Sparplan wird genau erklärt, wie ein Pantoffel-Sparplan funk­tioniert, welche Fonds dafür infrage kommen und worauf man achten muss, wenn es an den Kapitalmärkten hoch hergeht.

Tipp: Wenn Sie den Test Pantoffel-Sparplan frei­schalten, erhalten Sie auch Zugriff auf den Artikel zu den Sparplan-Kosten.

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