Tipps

  • Börsen. Sie können Investmentfonds an sechs deutschen Börsen kaufen: Berlin-Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart. Für Indexfonds ist das elektronische Handelssystem Xetra der gebräuchlichste Weg.
  • Preisunterschiede. Die Preise für Fonds unterscheiden sich nicht sonderlich von Börse zu Börse. Entscheidender für den Preis ist eher der Zeitpunkt, zu dem Sie Fonds kaufen. Wenn Sie mögen, können Sie aber trotzdem die Briefkurse der Börsenplätze vergleichen: Preisunterschiede sind immer mal möglich.
  • Filialbankkunden. Bitten Sie Ihren Bankberater, Ihren Wunschfonds über die Börse zu kaufen. Dann zahlen Sie vor allem bei Orders über 2 500 Euro meist viel weniger Gebühren. Wenn Ihre Bank sich weigert, Ihre Fondsorder an der Börse zu platzieren, sollten Sie über einen Anbieterwechsel nachdenken.
  • Direktbankkunden. Prüfen Sie, ob Ihre Bank Rabatte auf den Ausgabeaufschlag gewährt. Mit dem Kostenrechner der Hamburger Börse können Sie kalkulieren, ob sich für Ihren Wunschfonds der Kauf über die Börse lohnt. Der Rechner erscheint, wenn Sie einen Fonds anklicken. Für den Onlinebörsenkauf von Fonds sind bei Anlagen von 1 000 und 2 500 Euro ING-Diba, Postbank und Giro-Brokerage von 1822direkt am billigsten. Letzteres erhalten Sie aber nur in Verbindung mit einem Girokonto. Bei sehr hohen Summen liegt die Netbank mit einem Pauschalpreis von 16 Euro vorn. Die ING-Diba bietet als einzige dieser Banken ein kostenloses Depot und ein Abrechnungskonto an.
  • Internetnutzer. Wenn Sie oft Fonds kaufen und verkaufen, kommt auch der Handel über Discount-Fondsvermittler im Internet infrage. Dort gibt es viele Fonds sogar ohne Ausgabeaufschlag.

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