Wie Sie Fonds ­kaufen können

  • Kauf an der Börse über eine ­Filialbank oder Direktbank.

Vorteil: Meist preiswert, schnell, flexibel; unterschiedliche Wertpapiere im selben Depot, Limits und Stop-Loss-Grenzen möglich. In der Filialbank persönliche Beratung möglich.

Nachteil: Keine Sparpläne und nur Kauf ganzer Fondsanteile möglich.

  • Kauf über einen Discountbroker bei der Fondsgesellschaft.

Vorteil: Meist Rabatte auf den Ausgabeaufschlag, oft preiswertes oder ­sogar kostenloses Depot; alle Wertpapiere im selben Depot.

Nachteil: In der Regel kein persönlicher Kontakt, Anleger sollten Internet haben.

  • Kauf über Discount-Fondsvermittler bei der Fondsgesellschaft (Depot bei einer Fondsbank).

Vorteil: Sehr preiswert, oft kein Ausgabeaufschlag, auch für Sparpläne, Wiederanlage von Ausschüttungen.

Nachteil: Kein persönlicher Kontakt, für Anleger ohne Internet kaum geeignet; Depot beschränkt sich auf Fonds.

  • Kauf über die eigene Hausbank bei der Fondsgesellschaft.

Vorteil: Persönliche Beratung möglich, unterschiedliche Wertpapiere im Depot bei der Hausbank möglich.

Nachteil: Oft voller Ausgabeaufschlag, manchmal hohe Depotkosten.

  • Kauf direkt bei der Fondsgesellschaft: Der Anleger eröffnet ein Depot bei einer Fondsgesellschaft wie DWS, Deka und Fidelity und kauft die Anteile direkt dort.

Vorteil: Einfacher und meist günstiger Wechsel zwischen den Fonds der Gesellschaft sowie Sparpläne möglich, Wiederanlage von Ausschüttungen.

Nachteil: Meist voller Ausgabeaufschlag, keine Lagerung fremder Fonds und anderer Wertpapieren möglich.

  • Kauf über Filial- oder Direktbank im außerbörslichen Handel.

Vorteil: Meist preiswert, schnell, flexibel; Anleger spart die Börsenplatzspesen von etwa 2 bis 3 Euro und weiß ­sofort, zu welchem Preis er die Fondsanteile bekommt.

Nachteil: Sehr geringe Fondsauswahl.

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