Unser Rat

Filialbankkunden. Bitten Sie Ihren Bankberater, Ihren Wunschfonds über die Börse zu kaufen. Dann zahlen Sie vor allem bei Orders über 2 500 Euro meist viel weniger Gebühren. Die günstigsten Spesen unter den Filialbanken haben Postbank und Deutsche Bank (Depot-Variante maxblue). Wenn Ihre Bank sich weigert, Ihre Fondsorder an der Börse zu platzieren, sollten Sie über einen Anbieterwechsel nachdenken.

Direktbankkunden. Prüfen Sie, ob Ihre Bank Rabatte auf den Ausgabeaufschlag gewährt. Mit dem Kostenrechner der Hamburger Börse (www.fondsboerse.de) können Sie feststellen, ob sich für den Fonds Ihrer Wahl der Kauf über die Börse dennoch lohnt. Der Rechner erscheint, wenn Sie einen Fonds anklicken. Für den Onlinebörsenkauf von Fonds sind bei Anlagen von 1 000 und 2 500 Euro ING-Diba, Postbank unddas nur in Verbindung mit einem Girokonto erhältliche Giro-Brokerage von 1822direkt am billigsten. Bei sehr hohen Summen liegt die Netbank mit einem Pauschalpreis von 16 Euro vorn.Die ING-Diba bietet als einzige dieser Banken ein kostenloses Depot an (siehe Tabelle „Nur bei wenigen Banken ist das Wertpapierdepot kostenlos“).

Internetnutzer. Wenn Sie oft Fonds kaufen und verkaufen, kommt auch der Handel über Discount-Fondsvermittler im Internet infrage. Dort gibt es viele Fonds sogar ohne Ausgabeaufschlag.

Verkauf. Bei vielen Banken können Sie Fonds kostenlos an die Fondsgesellschaft zurückgeben. So sparen Sie die Kosten, die beim Verkauf über die Börse anfallen.

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