Das meint der Bundesverband freier Kfz-Händler und fordert als wirksame Gegenmaßnahmen: Tachometer zur Urkunde zu erklären, Tachomanipulationen zum Straftatbestand zu machen und Hersteller gesetzlich zu verpflichten, alle technischen Möglichkeiten auszuschöpfen. Bislang kann die umstrittene Dienstleistung – als „Tachojustage“ nur leicht getarnt – unbehelligt in Zeitungsinseraten angeboten werden. Hauptzweck ist freilich, Autokäufer über den tatsächlichen Zustand des Kaufobjekts zu täuschen und dadurch einen höheren Preis zu erzielen. Der Verband will sich bei Autoherstellern und Gesetzgebern für die Durchsetzung seiner Forderungen einsetzen.

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