Schon beim Autokauf entscheidet sich, wie hoch der Wertverlust am Ende der Nutzungsdauer sein wird.

Sondermodelle, Zugaben und Rabatte sollen den Neuwagenabsatz ankurbeln. Trotz der verlockenden Offerten sollten sich Autokäufer nicht zu übereilten Kaufverträgen verleiten lassen. Wer das falsche Modell auswählt, zahlt spätestens beim Wiederverkauf drauf.

Großzügige Nachlässe gewähren Autohändler auf Auslaufmodelle und Lagerfahrzeuge mit Tageszulassung. Vorteil eines Auslaufmodells ist seine hohe Reife, das heißt „Kinderkrankheiten“ wie bei brandneuen Typen sind in der Regel nicht zu befürchten. Wer das Auto lange fahren will, ist damit gut bedient. Wenn allerdings schon nach zwei Jahren der nächste Fahrzeugwechsel ansteht, ist die aktuelle Baureihe auf dem Gebrauchtwagenmarkt die attraktivere. Beim Lagerfahrzeug mit Tageszulassung ist zu prüfen, wann die Erstzulassung erfolgte. Liegt sie schon ein halbes Jahr zurück, handelt es sich um ein 2003er Modell mit entsprechend kürzerer Garantiezeit. Das ältere Modelljahr, der zusätzliche Haltereintrag im Kfz-Brief, eine unbeliebte Farbe und fehlende Sonderausstattung verringern den Erlös beim späteren Verkauf. Bei der Ausstattung sind Sicherheits- und Komfortextras wie ABS und Klimaanlage gefragt. Wertsteigernd wirken sich günstige Abgaseinstufungen und künftig auch Partikelfilter bei Dieselmodellen aus. Neuwagenkäufer sollten auch aus diesem Grunde Dieselautos nur noch mit Filter kaufen.

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