Wer den Kauf eines „neuen“ Gebraucht­wagens plant, sollte sich nicht täuschen lassen. So manch schnieke Karosse hat mehr Kilo­meter hinter sich, als es scheint. Darauf sollten Käufer achten:

Scheck­heft. Ein guter Beleg über die Lauf­leistung eines Autos ist das Wartungs­heft. Anhand der Einträge lässt sich der Lebens­lauf des Fahr­zeugs gut nach­voll­ziehen. Stimmen Wohn­ort und Werk­statt­stand­ort der Vorbesitzer über­ein? Wenn nein, kann das ein Indiz für Manipulationen sein.

Erst­besitzer. Am sichersten ist der Kauf vom Erst­besitzer. Der weiß am besten, wie viel das Auto gelaufen ist – unabhängig vom Tacho­stand, zum Beispiel nach einem tech­nischen Defekt. Er macht sich strafbar, wenn er einen höheren Kilo­meter­stand verschweigt.

Vorsicht ist geboten, wenn der Verkäufer nicht für die Lauf­leistung einstehen will. Auto­mobilklubs wie der ADAC bieten Gebraucht­wagenchecks an. Finger weg bei deutlichen Differenzen zwischen Tacho­stand und Gutachter­einschät­zung.

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