Privat verkaufen oder beim Händler in Zahlung geben. Was ist günstiger?

Um den Neuwagenverkauf im Frühjahr anzukurbeln, bieten manche Hersteller den Käufern hohe Summen für die Inzahlungnahme des Altautos an. Das heißt, für den Gebrauchten rechnen sie bis zu mehrere Tausend Euro mehr an, als er eigentlich wert ist. Doch das Angebot hat seine Tücken.

Die Autoan­bieter subventionieren nämlich nicht den Kauf jedes Neuwagens in gleicher Höhe. Um die maximale Eintauschprämie zu erhalten, muss man sich zum Beispiel bei Fiat für einen Ulysse oder bei Citroën für einen C8 oder C5 entscheiden. Soll es dagegen ein preiswerter Kleinwagen wie der Fiat Punto oder der Ci­troën C3 sein, rechnen sie schon deutlich weniger an. Außerdem wird der Betrag vom hohen Listenpreis des Neuwagens abgezogen – weitergehende Rabattwünsche des Kunden bleiben mit Hinweis auf die hohe Eintauschprämie dagegen meist unerfüllt.

Es spricht also einiges dafür, sein Auto privat zu verkaufen, sei es über den traditionellen Weg der Kleinanzeige in der örtlichen Tageszeitung oder landesweit per Internet. Das A und O für einen erfolgreichen Verkauf ist die realistische Einschätzung des aktuellen Restwerts.

Wie viel Ihr Auto noch wert ist, rechnen wir für Sie aus (Kosten: 16 Euro). Füllen Sie dazu den nebenstehenden Kupon vollständig aus. Neben dem Alter, der Laufleistung und der Anzahl der Vorbesitzer sind auch die Sonderausstattungen preisbildende Faktoren.

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