So haben wir getestet

Im Test: Vier Internethändler, die Handys an- und verkaufen, sowie drei Internethändler, die ausschließ­lich Handys ankaufen. Auswahl­kriterien waren insbesondere, dass Kunden beim Verkauf Geld ausgezahlt bekommen und die Händler die Modelle Galaxy S5 Mini von Samsung sowie iPhone 5s von Apple annehmen.

Erhebungs­zeitraum: Juni bis September 2016.

Unter­suchungen: Jedem Händler verkauften wir vier neue Premium-Smartphones, zwei Samsung Galaxy S5 Mini und zwei iPhone 5s. Auf den Internet­seiten der Händler beschrieben wir den Zustand der Handys unterschiedlich. Bei zwei Geräten (ein Apple, ein Samsung) gaben wir die Qualität korrekt mit „wie neu“an. Bei den beiden anderen gaben wir einen schlechteren Zustand an, als er tatsäch­lich war. Wir wollten heraus­finden, ob die zu kritischen Angaben des Kunden korrigiert werden. Schloss ein Händler auf seiner Website eine Erhöhung des Angebots­preises aus, wurde das in der Bewertung berück­sichtigt.

Bei Händ­lern, die zusätzlich Smartphones verkaufen, erwarben wir das Samsung Galaxy S5 Mini und das iPhone 5s je dreimal – sie sollten in sehr gutem Zustand sein.

Kunde verkauft: 35 % bzw. 70 %

Wir bewerteten die Abwick­lung des Verkaufs, etwa die Bezahldauer in Werk­tagen (Montag bis Freitag). Beim Service beur­teilten wir zum Beispiel, ob der Kunde die Abwick­lung online verfolgen kann und welche Kontakt­möglich­keiten es gibt. Preisfairness: Für verschiedene Handy-Zustands­beschreibungen bewerteten wir, wie angemessen die Erlöse im Vergleich zu den besten Angeboten im Test waren. Die Bewertung bezog sich auf einen Stichtag. Wichtig war unter anderem auch, ob der Händler den Preis nach seinem ersten Angebot nach unten oder oben korrigierte.

Kunde kauft: 35 %

Bei Abwick­lung prüften wir unter anderem, wie lange die Lieferung dauert. Beim Service beur­teilten wir zum Beispiel, welche Zahlungs- und Kontakt­möglich­keiten der Händler anbietet. Preisfairness: Für verschiedene Handy-Zustands­beschreibungen bewerteten wir, wie angemessen die Verkaufs­preise im Vergleich zu den besten Angeboten im Test waren. Zusätzlich bewerteten wir unter anderem auch die Differenz zum Neupreis (stich­tags­bezogen). Wir prüften, in welcher Qualität die Smartphones bei uns ankamen, zum Beispiel ob sie funk­tionierten und der Akku leistungs­fähig war.

Website: 30 %

Wir prüften etwa, ob es Informationen gibt, die Kunden den Verkauf oder Kauf des Handys erleichtern. Bei der Nutzung haben wir etwa bewertet, ob die Technik fehler­frei läuft und wie über­sicht­lich die Website ist. Beim Prüf­punkt Umgang mit Nutzer­daten untersuchten wir etwa, wie gut die Daten­schutz­erklärungen über das Erheben, Speichern und Löschen der Daten aufklären. Wir achteten auf Verschlüsselung und Pass­wort­schutz und erfassten, welche Daten an welche Webadressen gesendet werden.

Mängel in den AGB: 0 %

Ein Jurist prüfte, ob die allgemeinen Geschäfts­bedingungen unzu­lässige Klauseln enthalten.

Abwertungen

Abwertungen führen dazu, dass sich Produktmängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Lautete das Urteil für den Umgang mit Nutzer­daten mangelhaft, verschlechterte sich das Urteil für die Website um eine halbe Note.

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