Viele Hauseigentümer, die ihre Immobilie in den letzten Jahren energetisch saniert haben, sparen weniger Energie als erhofft. Das ergab eine repräsentative Umfrage, die das Forschungsinstitut forsa im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) erstellt hat.

Von tausend befragten Eigentümern gaben 18 Prozent an, sie hätten trotz Erneuerung der Heizung, Wärmedämmung oder anderer Maßnahmen keine Energie gespart. 31 Prozent sparten höchstens 10 Prozent Energie.

Einen Grund für das magere Ergebnis sieht der vzbv darin, dass mehr als drei Viertel der Eigentümer auf eine unabhängige Energieberatung vor der Sanierung verzichtet haben. Sie kamen im Durchschnitt nur auf eine Energieeinsparung von 16 Prozent. Hauseigentümer, die sich von einem Architekten oder Ingenieur beraten ließen, sparten durch die Sanierung dagegen im Schnitt rund 27 Prozent Energie. 3 Prozent der Befragten gelang es sogar, den Energieverbrauch um mehr als die Hälfte zu senken.

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