Gebäudesanierung Meldung

Mit zinsgünstigen Krediten in Höhe von 10 Milliarden Mark will die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Energie sparende Investitionen an mehr als 330.000 Wohnungen des Altbaubestands fördern. Eigentümer vor 1979 errichteter Häuser können jetzt für Heizungsmodernisierung, Wärmedämmung und Fenstererneuerung Förderkredite bis zu 250 Euro (ca. 490 Mark) pro Quadratmeter Wohnfläche aus dem neuen CO2-Gebäudesanierungsprogramm beantragen. Für ein 120 Quadratmeter großes Einfamilienhaus gibt es beispielsweise ein Darlehen bis zu 58.700 Mark.

Gefördert wird jeweils ein Paket aus mehreren Baumaßnahmen. Allein der Austausch der Heizung reicht nicht aus. Zusätzlich sind zum Beispiel eine Wärmedämmung von Dach und Außenwänden oder andere Energiesparmaßnahmen erforderlich. Außerdem müssen Hauseigentümer technische Mindestanforderungen, etwa beim Dämmmaterial, einhalten. Neue Heizanlagen werden nur gefördert, wenn der alte Heizkessel vor dem 1. Juni 1982 installiert wurde.

Die Laufzeit des Kredits beträgt maximal 20 Jahre. In den ersten zehn Jahren zahlt der Kreditnehmer nur einen Effektivzins von 3,55 Prozent (Stand: 1. Februar). Danach wird der Zinssatz an Kapitalmarktkonditionen angepasst. Die Rückzahlung erfolgt in vierteljährlichen Raten, die ersten drei Jahre sind tilgungsfrei. Anträge können Bauherren bei Banken und Sparkassen stellen.

Nähere Infos:
KfW-Infotelefon: 0 180 1/33 55 77
www.kfw.de
www.co2online.de

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