Über Möglichkeiten der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs will Zervita – ein Projekt deutscher und europäischer Organisationen – Frauen aufklären. Gebärmutterhalskrebs entwickelt sich nur langsam, Veränderungen der Gebärmutterhalsschleimhaut lassen sich frühzeitig erkennen und effektiv behandeln. Weltweit konnte in Ländern, in denen regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen angeboten werden, die Sterblichkeit an Gebärmutterhalskrebs deutlich gesenkt werden, so auch in Deutschland.

Eine große Rolle spielt dabei der Pap-Test, eine Zellabstrichuntersuchung. Als wichtigster Risikofaktor für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs gelten humane Papillomviren (HPV), die beim Geschlechtsverkehr übertragen werden. Die chronische Infektion mit Hochrisikotypen kann zu Gewebeveränderungen führen. Seit Herbst 2006 ist in Deutschland der erste Impfstoff gegen die vier häufigsten Papillomvirustypen erhältlich. Mehrere Kassen übernehmen die Kosten für eine Impfung. Die regelmäßige Abstrichuntersuchung kann die Impfung nicht ersetzen. Sie wirkt vorbeugend, richtet sich an nicht Infizierte. Die Impfung schützt nicht vor allen Virustypen, die Gebärmutterhalskrebs auslösen können: www.zervita.de, www.krebsinformation.de

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