Tipps: So wechseln Sie in einen fairen Gast­arif

Auf den Vergleichs­portalen tummeln sich viele Schnäpp­chen­angebote. Die scheinen sehr günstig zu sein, doch am Ende zahlen Kunden mit ihnen oft drauf. Die Stiftung Warentest stuft Tarife als verbraucherfreundlich ein, die folgende Kriterien erfüllen:

  • Die Erst­vertrags­lauf­zeit sollte nicht mehr als 24 Monate betragen, die Kündigungs­frist sechs Wochen.
  • Die Anschluss­lauf­zeit darf höchs­tens einen Monat betragen.
  • Preis­garan­tien sollten für mindestens zwölf Monate sowie die Vertrags­lauf­zeit gelten. Sie schützen jedoch nicht vor steigenden Steuern und Abgaben.
  • Keine Paket­tarife. Angebote mit einer fest­gelegten Gasmenge können am Ende teuer sein.
  • Keine Neukundenboni. Boni bei den Voreinstel­lungen wegklicken. Entscheidend ist ein güns­tiger Preis pro Kilowatt­stunde.
  • Keine Vorkasse und keine Kaution. Kunden sollten eine monatliche Zahl­weise wählen.

Bei der Suche auf Vergleichs­portalen gilt es zudem zu beachten:

Onlinetarife werden per E-Mail abge­wickelt. Auch Rechnungen oder Preis­erhöhungen erhalten Sie oft nur online.

„Tarif-Tipps“ kritisch prüfen. Häufig stehen ganz vorn in der Ergeb­nisliste Werbeanzeigen für teurere Tarife.

Wechseln kann jeder, der über einen eigenen Gaszähler verfügt. Den Antrag können Sie meist auf dem Vergleichs­portal oder auf der Website des Anbieters ausfüllen. Kunden- und Zählernummer bereithalten. Der Anbieter bestätigt den Wechsel und nennt das Lieferdatum. Dem alten Versorger müssen Sie nicht extra kündigen.

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