Checkliste

  • Protest. Wenn Sie die Preiserhöhung Ihres Versorgers für zu hoch halten, teilen Sie ihm das schriftlich mit. ­Nutzen Sie dafür die von den Ver­braucherzentralen und dem Bund der Energieverbraucher angebotenen Mus­terbriefe, zum Beispiel unter www.energiepreise-runter.de.
  • Begründung. Teilen Sie in dem Schreiben mit, dass Sie den bisherigen Gaspreis plus einer Preissteigerung von 2 Prozent akzeptieren und die Einzugsermächtigung nur für diese Summe gilt. Zieht der Versorger trotzdem mehr ein, haben Sie sechs Wochen Zeit, den Differenzbetrag von Ihrer Bank zurückbuchen zu lassen.
  • Einzugsermächtigung. Kündigen Sie auf keinen Fall die Einzugsermächtigung. Bestimmte Verträge sind an eine Einzugsermächtigung gebunden.
  • Versand. Sie können den Brief als Fax oder normalen Brief schicken. Den Nachweis des Eingangs bekommen Sie nur, wenn Sie Ihren Protest per Einschreiben schicken.
  • Zukunft. An Ihrer Zahlung können Sie so lange festhalten, bis ein Gericht entschieden hat, ob die Preiserhöhung gerechtfertigt ist.

Dieser Artikel ist hilfreich. 704 Nutzer finden das hilfreich.