Tipps

Es gibt verschiedene Wege, sich gegen hohe Gaspreise zu wehren. Wägen Sie ab, welcher für Sie der sinnvollste ist.

  • Mehr Infos. Holen Sie Informationen über Ihren Gaspreis ein. Wie hoch ist er im Vergleich zu anderen Versorgern? Protestieren bereits viele Verbraucher? Wer protestiert in Ihrem Ort und Ihrer Nachbarschaft? Gibt es Klagen? Mehr Infos bei den Verbrau­cher­­zen­tra­len, beim Bund der Energieverbraucher unter www.energiepreise-runter.de oder bei Klaus von Waldeyer-Hartz, www.vw-h.de/energieprotest.
  • Protest. Wenn Sie Ihren Gaspreis für überhöht halten, teilen Sie das dem Versorger schriftlich mit. Auch dann, wenn die Erhöhung länger zurückliegt. Nutzen Sie dafür die Musterbriefe der Verbrau­cherzentralen oder des Bundes der Energieverbraucher.
  • Risiko. Wägen Sie ab, welcher Protest Ihrer Risikobereitschaft entspricht. Zum Beispiel ob Sie eine Erhöhung von zwei Prozent akzeptieren und den Rest verweigern oder ob Sie unter Vorbehalt zahlen. Infos: www.verbraucherzentrale-hamburg.de, www.vz-nrw.de.
  • Keine Angst. Wenn Sie so vorge­hen, brauchen Sie keine Angst zu haben. Der Versorger darf den Gashahn nicht zudrehen, so lange die Preise nicht ge­richtlich festgesetzt sind. Wenn er dennoch damit droht, können Sie durch eine einstwei­li­ge Verfügung die weitere Be­lieferung sichern.

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