Modernisierung der Heizung: Heiße Fragen

Wann muss modernisiert werden?

Vor dem 1. Oktober 1978 installierte Heizkessel verlieren am 31. Dezember 2006 ihre Betriebserlaubnis. Sie müssen gegen Energie sparende ausgetauscht werden. Ausnahmen: Wurde seit dem 1. November 1996 ein neuer Brenner am alten Kessel montiert, verlängert sich die Frist bis Ende 2008. Und in Ein- und Zweifamilienhäusern, die von den Eigentümern bewohnt werden, greift die Nachrüstpflicht erst zwei Jahre nach einem Eigentümerwechsel.

Muss es ein Brennwertkessel sein?

Nein, aber Brennwertkessel entsprechen dem Stand der Technik. Das zeigen unsere Tests. In den letzten Jahren haben sich Gas-Brennwertkessel am Markt durchgesetzt, weil ihre Energieausnutzung höher ist als bei herkömmlichen Gaskesseln: Die im Wasserdampf der Abgase versteckte Wärmemenge wird zusätzlich für die Raumheizung genutzt. Das spart Energie.

Was passiert mit dem Schornstein?

Ein Austausch des Heizkessels – egal ob durch Niedertemperatur- oder Brennwertkessel – wirkt sich auf den meist zu großen Schornstein aus. Er muss angepasst werden. Brennwertkessel dürfen nur mit einem feuchteunempfindlichen Abgassystem betrieben werden. Das Kondensat, das im Schornstein entsteht, muss abfließen können, ohne Schaden anzurichten.

Was ist ein Schichtenspeicher?

Bei dieser Speicherart wird das Wasser zum Aufheizen aus dem Speicher zum Wärmetauscher gepumpt, dort vom Heizungswasser erwärmt und fließt in den oberen Bereich des Speichers zurück. Kesseleinbauten verhindern, dass sich das leichtere Warmwasser mit dem kühleren Wasser unten im Speicher vermischt. Außer der gespeicherten Warmwassermenge steht beim Schichtenspeicher zusätzlich stets eine erwärmte Wassermenge bereit – wie bei einem Durchlauferhitzer. Vorteil: Im Vergleich zu Speichern gleicher Größe mit interner Rohrschlange ist der Warmwasserkomfort größer.

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