So haben wir getestet

Im Test: 12 gasbetriebene Grill­geräte, davon 8 Grill­wagen mit drei Brennern und 4 trag­bare Grills mit einem Brenner. Wir kauf­ten im November und Dezember 2018 ein. Die Preise erfragten wir bei den Anbietern im März 2019.

Grillen: 45 %

Für die Aufheiz­zeit stellten wir die Regler auf Maximal­stellung und heizten, bis an neun Mess­punkten im Mittel 250 Grad Celsius erreicht waren. Die Temperatur­verteilung prüften wir, indem wir bei geschlossener und offener Haube die Flächen­anteile ermittelten, die heißer als 200 Grad werden. Zudem ermittelten wir die Gleich­mäßig­keit der Temperatur an etwa 40 Mess­punkten und kontrollierten die Anzeige des Hauben­thermo­meters. Um die Regel­barkeit der Rost­temperatur zu prüfen,ließen wir den Grill­rost auf eine Temperatur von 150 Grad abkühlen. Dann heizten wir 5 Minuten lang mit Regler auf mitt­lerer Stellung. Danach stellten wir den Regler auf Minimal und ermittelten abermals die Temperatur nach 5 Minuten. Wir bewerteten absolute Temperaturen und Temperatur­unterschiede. Die Bräunung beur­teilten zwei Experten in Praxis­tests mit Steaks, Bauch­speck und Lachs­filet.

Hand­habung: 35 %

Ein Experte beur­teilte Gestaltung und Betriebs­hinweise in der Gebrauchs­anleitung, etwa Aufbau und Verständlich­keit. Die Montage prüften zwei Experten (etwa Schwierig­keits­grad, Montagezeit). Die Inbetrieb­nahme bewerteten fünf Nutzer mit Gril­lerfahrung (etwa Gaszufluss öffnen, Zünd­kontrolle). Dieselben Nutzer beur­teilten auch die Bedien­barkeit (etwa Temperatur einstellen, Grill­gut auflegen und wenden, Eignung von Ablagen und Warmhalteflächen). Die Reinigung des Grills wurde von einem Experten bewertet: Wie gut lassen sich Teile von Hand und in der Spül­maschine reinigen? Der Trans­port wurde von fünf Nutzern mit Gril­lerfahrung beur­teilt: Wie gut lässt sich der Grill­wagen rollen? Mit wie viel Kraft­aufwand? Bei trag­baren Grills wurde geprüft, wie gut sie sich tragen lassen. Für den Prüf­punkt Verstauen wurde bewertet, wie einfach und platz­sparend sich der Grill verstauen lässt.

Sicherheit: 10 %

Ein Experte beur­teilte die gas­tech­nische Sicherheit, er hatte keinerlei Bean­standungen. Außerdem beur­teilte er die Kenn­zeichnungen am Gerät. Die Standsicherheit wurde auf einer schiefen Ebene unter verschiedenen Winkeln in jeder Richtung bis zum Kipp­punkt ermittelt. Berühr­bare heiße Flächen bewerteten wir anhand der Temperaturen und Materialien sowie erwart­barer Berühr­dauer (lang, kurz, Schmerzre­aktion) etwa an Reglerknöpfen und an der Hauben­vorderkante beim Öffnen und Schließen. Dabei betrug die Grill­rost­temperatur bei geschlossener Haube im Mittel an neun Mess­punkten 250 Grad Celsius.

Korrosion­beständig­keit: 5 %

Für die Korrosions­beständig­keit sprühten die Tester die Grills mit einer fünf­prozentigen Kochsalzlösung ein und lagerten sie sieben Tage in einer Klimakammer bei 40 Grad Celsius und 93 Prozent relativer Luft­feuchtig­keit.

Verarbeitung: 5 %

DieVerarbeitung prüften zwei Experten sowohl am neuen Gerät wie auch nach Abschluss aller Prüfungen und Praxis­tests.

Abwertungen

War die Temperatur­verteilung bei geschlossener Haube ausreichend, konnte das Urteil Grillen maximal eine halbe Note besser sein. War die Sicherheit ausreichend, konnte das Qualitäts­urteil maximal eine halbe Note besser sein. Waren Kenn­zeichnungen am Gerät oder berühr­bare heiße Flächen ausreichend, konnte Sicherheit maximal eine halbe Note besser sein.

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TestGasgrills im Test24.04.2019
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