Gasgrills im Test Gute Grill­wagen schon für unter 300 Euro

Gasgrills im Test - Gute Grill­wagen schon für unter 300 Euro
Urlaubs­stimmung. Gasgrills sind auch auf dem Balkon schnell einsatz­bereit. © weber.com

Die Stiftung Warentest hat zwölf Gasgrills von Anbietern wie Weber, Broil King, Land­mann und Toom getestet. Alle Grills mussten zum Praxis­test, zur sicher­heits­tech­nischen Unter­suchung und wurden auf Halt­barkeit und Bedien­barkeit getestet. Am Ende erreichten fünf Gasgrills das Test­ergebnis gut, davon vier Grill­wagen und ein trag­barer Grill. Der güns­tigste Gute ist ein Grill­wagen für 250 Euro.

Gasgrills im Test Testergebnisse für 12 Gas­grills 05/2019

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Inhalt
Liste der 12 getesteten Produkte
Gas­grills 05/2019 - Grill­wagen mit drei Brennern
  • Bauhaus Grillstar Atlanta 300 Hauptbild
    Bauhaus Grillstar Atlanta 300
  • Broil King Royal 320 Hauptbild
    Broil King Royal 320
  • Campingaz Classic LD Plus Hauptbild
    Campingaz Classic LD Plus
  • Enders Chicago 3 Hauptbild
    Enders Chicago 3
  • Landmann Rexon PTS 3.0 Hauptbild
    Landmann Rexon PTS 3.0
  • Outdoorchef Australia 315 G Hauptbild
    Outdoorchef Australia 315 G
  • Toom Grillküche Hauptbild
    Toom Grillküche
  • Weber Spirit II E-310 GBS Hauptbild
    Weber Spirit II E-310 GBS
Gas­grills 05/2019 - Trag­bare Grills mit einem Brenner
  • Char-Broil Grill2Go X200 Hauptbild
    Char-Broil Grill2Go X200
  • ProfiCook PC-GG 1129 Hauptbild
    ProfiCook PC-GG 1129
  • Tepro Tisch-Gasgrill Abington Hauptbild
    Tepro Tisch-Gasgrill Abington
  • Weber Q 1200 Hauptbild
    Weber Q 1200

Wo die Grills gar nicht heiß werden

Die Details des Grill­tests sind spannend! So sind die Tester unter anderem der Frage nachgegangen, ob der Satz „große Grill­fläche, großes Vergnügen“ wirk­lich stimmt. Mit Wärmebild­kameras haben sie untersucht, wie heiß die Grill­fläche an dutzenden Mess­punkten wirk­lich wird. Die Ergeb­nisse über­raschen. Bei einigen Grills lässt sich weniger als die Hälfte der Fläche tatsäch­lich zum Anbraten nutzen.

Das bietet der Gasgrill-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse.
Von gut bis befriedigend – die Stiftung Warentest hat zwölf Gasgrills getestet. Unser Testbe­richt aus 5/2019 nennt Testsieger und Test­verlierer. Im Früh­jahr 2020 haben wir für die getesteten Grills einen Erhältlich­keits-Check gemacht und die Preise in der Test-Tabelle aktualisiert.
Kauf­beratung.
Ob Grill­wagen mit drei Brennern oder Trag­bare mit einem Brenner: Hier erfahren Sie, woran Sie gute Geräte erkennen.
Tipps und Hintergrund.
Aufbauen, Aufheizen, Temperaturzonen: Wir sagen Ihnen, worauf es ankommt. Dazu gibt es Tipps eines echten Grill­welt­meisters.
Alternativen.
Auf Ihrem Balkon ist kein Gasgrill erlaubt? Wir erläutern die Rechts­lage und nennen Stärken und Schwächen der Grill-Typen.
Heft­artikel.
Nach dem Frei­schalten erhalten Sie Zugriff auf die PDF der Testberichte aus 5/2019 und 5/2014.

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Schluss mit den Grill-Mythen – die heiße Wahr­heit

Große Grills bieten mit drei Brennern auch drei mögliche Temperaturzonen. Wir haben den Grill-Welt­meister gefragt, wie Grill­freunde diese Zonen sinn­voll nutzen, worauf sie beim Aufheizen achten sollten und warum es wichtig ist, wo die Gasflasche steht. Zudem räumen wir mit Grill­mythen auf. Soll man Fleisch wirk­lich mit Bier ablöschen? Ist Alufolie auf dem Grill tatsäch­lich unbe­denk­lich? Und ist das Hähn­chen auf der Bierdose wirk­lich ein unkomplizierter Klassiker?

Gasgrills im Über­blick: Die Präzisen

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© weber.com

Schnell und heiß und präzise steuer­bar – mit Gasgrills ist Maßarbeit möglich. Da sie wenig Rauch erzeugen, sind sie nach­barfreundlich.

Stärken und Schwächen der Gasgrills

Preis­wert.
Gas ist güns­tiger als Kohle.
Schnell.
Heizt den Rost im Test inner­halb von drei bis elf Minuten auf 250 Grad.
Genau.
Temperatur lässt sich per Regler recht präzise steuern. Grill­wagen mit drei Brennern und Abla­geflächen ermöglichen Grillen in mehreren Temperaturzonen.
Flexibel.
Eine Fünf-Kilo-Flasche Gas reicht für bis zu acht­einhalb Stunden Höchst­leistung. Mit Kartuschen sind kleine Gasgrills mobil einsetz­bar.
Raucharm.
Erzeugen weniger Rauch als Kohlegrills. Nach­barn werden geschont.
Keine Rauchnote.
Grill­typische Aromen nur mit Hilfs­mitteln wie Räucher­sticks.
Kompliziert.
Grill­wagen werden oft in vielen Einzel­teilen geliefert. Aufbau erfordert zum Teil hand­werk­liches Geschick.

Kohlegrills im Über­blick: Die Urtümlichen

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© plainpicture / Jörn Rynio

Grillen mit dem ganzen Raucharoma. Für manche ist Grillen nur Grillen, wenn die Kohle glüht und Flammen züngeln. Nach dem Frei­schalten des Test-Berichts erhalten Sie auch das PDF des Grilltests aus 6/2014 – mit Test­ergeb­nissen für sechs Kohlegrills.

Stärken und Schwächen der Kohlegrills

Unkompliziert.
Kohlegrills sind einfach aufzubauen.
Volles Aroma.
Nur mit echter Holz­kohle gibt es volles Raucharoma.
Günstig.
Kleine Kohlegrills gibt es ab zehn Euro – gut für gelegentliche Grill­partys im Grünen.
Teurer Brenn­stoff.
Auf Dauer ist Kohle teurer als Gas und Strom.
Lang­sam.
Rund 30 Minuten müssen Grill­meister warten, bis der Rost 200 Grad Celsius heiß ist.
Ungenau.
Grill­temperatur lässt sich über Kohlemenge, Rost­höhe oder Lüftungs­klappen oft nur ungenau steuern.
Kurz­atmig.
Eine Kohleladung reicht meist nur für eineinhalb Stunden Grill­vergnügen.
Qualmt.
Kohle belästigt die Nach­barn.
Staubig.
Nach dem Abkühlen muss die Asche entfernt werden.

Elektrogrills und Raclette­grills als Alternative

Gasgrills im Test - Gute Grill­wagen schon für unter 300 Euro
© Getty Images

Wer beim Grillen pragmatisch ist, ist mit einem Elektrogrill gut bedient. Elektrische Grills heizen schnell auf und verbreiten weder Rauch noch Gestank. Hier gelangen Sie zum Elektrogrill-Test, der die Stärken und Schwächen dieser Grill­geräte zeigt. Welche Raclette-Grills gut sind, lesen Sie im Test Raclette-Grills.

Nutzer­kommentare, die vor dem 24. April 2019 gepostet wurden, beziehen sich auf die Vorgängeruntersuchung zum Thema Kohle- und Gasgrills.

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