Gas- und Strompreise Meldung

Wer sich gegen die Preiserhöhungen wehrt, darf nicht mit einer Liefersperre bedroht werden.

Wenn Kunden Widerspruch gegen zu hohe Gas- und Strompreise einlegen, dürfen Energiekonzerne ihnen keine Liefersperre androhen. Das hat die Bundesregierung nun in zwei Verordnungen klargestellt. Vor allem ältere und mittellose Menschen würden von den Konzernen eingeschüchtert, hatte zuvor das Bundeskartellamt berichtet. Mittlerweile weigern sich Hunderttausende Verbraucher, die Preiserhöhungen zu zahlen. Eine gerichtliche Klärung wird derzeit in mehreren Musterprozessen angestrebt. Bei den Verbraucherzentralen und beim Bund der Energieverbraucher (www.energieverbraucher.de) gibt es Musterbriefe für den Widerspruch.

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