Gartenschere und Astschere

Gartenschere und Astschere: Drei Fragen, drei Antworten

Gartenschere und Astschere - Jede zweite schneidet gut ab
Alternativen. Links arbeiten zwei Schneiden (Bypass-Technik). Rechts trifft die Klinge auf einen Amboss. © Stiftung Warentest

Fast die Hälfte der geprüften Garten­werk­zeuge schneidet im Test gut ab. Für die optimale Auswahl sind aber auch subjektive Kriterien wichtig: Wählen Sie das für Sie persönlich am besten passende Modell. test beant­wortet typische Leserfragen.

Gartenschere und Astschere

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Inhalt

Gut im Griff

Kann ich eine Gartenschere im Laden ausprobieren?

Im Fach­handel sind mitunter Probeschnitte möglich. Bei mehreren Anbietern ist die Verpackung so gestaltet, dass Sie die Griffe in die Hand nehmen können, um die Hand­lich­keit auszupro­bieren. Auch viele Astscheren bieten diese Möglich­keit. Aber Achtung: Im aktuellen Test fanden wir zwei Modelle, bei denen Trans­port­schutz­kappe beziehungs­weise Regal­aufhänger sehr fest montiert sind: Im ungüns­tigsten Fall erkennen die Kunden dann nicht, dass sie zu Hause die sichernde „Klemm­scheibe“ mit sanfter Gewalt abhebeln müssen, und schrauben versehentlich die Mutter ab, die die Schere im Gelenk zusammenhält.

Bei meiner alten Astschere flutschen Äste immer wieder nach vorn aus dem Maul heraus. Beim Neukauf möchte ich ein Modell wählen, bei dem das nicht passiert. Was raten Sie?

Im Prüf­punkt „Komfort beim Schneiden“ haben unsere Tester über­prüft, wie gut die Scheren dieses Problem meistern. Bei einigen Modellen haben speziell geformte Klingen die Äste „fest im Griff“, so dass sie nicht nach vorn raus­rutschen können.

Im Freundes­kreis empfehlen die einen Scheren mit Amboss, die anderen schwören auf Bypass. Wozu raten Sie?

Das hängt vom Anwendungs­gebiet ab und von den Vorlieben der Nutzer. Im aktuellen Test haben sich einige Amboss­scheren als besonders kraft­sparend erwiesen. Deshalb sind sie vor allem für hartes, trockenes Holz besonders empfehlens­wert. Aber auch Bypass­scheren haben im Test gut abge­schnitten. Sie bieten vor allem etwas mehr Flexibilität beim Schneiden, da man mehr Möglich­keiten hat, die Schere an Zweigen anzu­setzen, und etwas näher am Stamm scheiden kann. Zwei Klingen eignen sich oft auch gut zum sauberen Kappen frischer Pflanzenfasern. Viele Gärtner arbeiten mit beiden Scheren­typen.

Tipp: Weitere Fragen zum Thema beant­worten die Experten der Stiftung Warentest in den FAQ Gartenschere.

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