Tipps: So gelingts

Was drauf darf. Prinzipiell eignen sich alle organischen Garten- und Küchenabfälle zum Kompostieren. Zum Beispiel Laub, Grasschnitt, Obst- und Gemüsereste, Kaffeesatz mit Filterpapier, gehäckselte Äste. Schalen von Südfrüchten und verschmutztes Küchenpapier sind in normalen Haushaltsmengen kein Problem.

Mit Vorsicht. Gekochte Essensreste und Kleintierstreu (mit Futterresten) sind für Nagetiere und Vögel interessant. Deshalb allenfalls im rundum geschlossenen Komposter verwerten.

Besser gar nicht. Meiden sollten Sie Unkräuter, die sich über die Wurzeln vermehren oder an denen viele reife Samen haften, sowie kran­ke Pflanzen (Befall an Wurzeln oder Stängeln).

Richtig mixen. Nie zu große Mengen einer Abfallsorte (zum Beispiel Grasschnitt) aufschich­ten. Besser verschiedene Materialien (etwa Gras und gehäckseltes Holz) vermischen.

Feucht, aber nicht nass. Bei Trockenheit müssen vor allem gut belüftete Komposter ge­wässert werden. Aber: Zu viel Nässe, zum Beispiel durch zu starken Regen, führt zu Fäulnis.

Standort. Ein geschützter, halbschattiger Platz ist optimal. Bei viel Sonne sollte man wässern.

Wichtig ist eine Freifläche zum Arbeiten – zum Beispiel um den Inhalt auf einen Haufen umsetzen zu können oder um zu sieben.

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