Mit einem guten Gartenhäcksler geht das Zerkleinern von Schnitt­gut flott von der Hand. Doch nicht mit allen getesteten Häcks­lern macht die Garten­arbeit Spaß.

Gartenhäcksler verwandeln Äste, Zweige und andere Garten­abfälle in wert­vollen Rohstoff für den Kompost. Doch im Häcksler-Test der Stiftung Warentest häck­selte weniger als die Hälfte der 21 geprüften Modelle gut. Einige Schredder verstopften häufiger als andere – mitunter so heftig, dass es mühsam war, sie wieder zum Laufen zu bringen. Ein Billigmodell erwies sich sogar als gefähr­lich. Die test-Qualitäts­urteile reichen von Sehr gut bis Mangelhaft (Preise: knapp 100 bis 600 Euro).

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TestGartenhäcksler im Test31.07.2019
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Gute Gartenhäcksler ab 160 Euro

Die Preis­unterschiede bei Häcks­lern sind enorm. Billigmodelle sind schon ab 99 Euro erhältlich. Der mit 600 Euro teuerste Garten­schredder im Test enttäuschte: Seine Häck­selleistung erwies sich als schwächlich; häufige Verstopfungen mussten die Prüfer immer wieder zeit­aufwendig beseitigen. Gute Alternativen finden sich schon für 160 bis 200 Euro.

Das bietet der Gartenhäcksler-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Unsere Tabelle zeigt Bewertungen für 21 Gartenhäcksler: 7 Messerhäcksler, 13 Walzenhäcksler sowie ein Häcksler mit spezieller Walze, die der Anbieter als „Turbine“ bewirbt. Ein Gartenhäcksler im Test schneidet sehr gut ab, acht Schredder arbeiten gut.

Kauf­beratung. Die Unterschiede bei der Häck­selleistung sind groß. Mit dem Testsieger schafften unsere Prüfer in gleicher Zeit etwa dreimal soviel Astmaterial wie mit Gartenhäcks­lern, die in diesem Prüf­punkt gerade ausreichend abschneiden. Unser Test zeigt die jeweiligen Vor- und Nachteile der verschiedenen Bauarten (Messer-, Walzen- und Turbinenhäcksler).

Tipps und Hintergrund. Wir sagen, wie Sie richtig häck­seln und Garten­abfälle in wert­volle Rohstoffe für den Kompost, fürs Hoch­beet oder fürs Mulchen verwandeln – und wie Sie Ihren Kompost­schredder richtig warten.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus test 08/2019.

Häcksler verwandeln Äste und Beet­abfälle in Kompost und Mulch

Gartenhäcksler haben vor allem eine Aufgabe: Sie sollen das Volumen von abge­schnittenen Ästen und Zweigen sowie von Grün­schnitt deutlich verringern. Das schafft Platz auf dem Kompost­haufen und macht es einfacher, die gehäck­selten Materialien in ein Hoch­beet einzubauen oder als Mulch­schicht auf den Beeten zu verwerten. Ist das Häck­selgut nämlich zerstückelt oder zerquetscht, haben Mikro­organismen und andere Bodenlebewesen leichteres Spiel, es zu verwerten.

Mit Messer, Walze und Turbine

Die 21 geprüften Gartenhäcksler funk­tionieren in unterschiedlicher Weise: Sieben Messerhäcksler arbeiten mit schnell rotierenden Klingen und produzieren dabei relativ feine Holz­schnipsel. Bei den 13 geprüften Walzenhäcks­lern dreht sich im Innern jeweils eine mit Zacken bewehrte Walze, die Astmaterial sowohl zerstückelt als auch quetscht. Eine Besonderheit ist ein Häcksler mit einer trichterförmigen Walze, die zwischen ihren Schneiden Hohlräume aufweist.

Nur wenige arbeiten als Leisehäcksler

Häck­sel­arbeiten sind oft als laut verschrien. Vor allem die Messerhäcksler belasten die Hobby­gärtner und ihre Nach­barn mit viel Lärm. Allerdings zeigt der Test, dass nach­barschafts­freundliches Häck­seln möglich ist: Sechs Kompost­häcksler erzielen im Prüf­punkt Lärm ein Gut.

Billigmodell von Obi gefähr­lich für die Finger

Die Sicher­heits­bestimmungen für Häcksler sind heut­zutage streng. Sie sollen vor allem verhindern, dass die Finger versehentlich mit den rotierenden Teilen in Kontakt kommen. Der Test zeigt: Normaler­weise funk­tionieren die Schutz­mecha­nismen. Aber bei einem von Obi angebotenen Billigmodell stellten unsere Prüfer fest, dass die Messer gefähr­lich nach­liefen, nachdem sie die Sicherungs­schraube der Kunststoff­abdeckung gelöst hatten.

Nutzer­kommentare, die vor dem 24. Juli 2019 gepostet wurden, beziehen sich auf eine frühere Unter­suchung.

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